. .

Highlights

Münchner Studien zur Alten Welt, Band 5

Martin Zimmermann (Hrsg.): Extreme Formen von Gewalt in Bild und Text des Altertums

Martin Zimmermann (Hrsg.)

Extreme Formen von Gewalt in Bild und Text des Altertums

Physische Gewalt ist eine Universalie der Kulturen und zu allen Zeiten zu beobachten. Besserung im Sinne einer Mäßigung oder einer Abnahme von Gewalt ist in der bisherigen Geschichte der Menschheit nicht festzustellen. Die Formen und der Umfang, in dem sie ausgeübt wird, sind aber einem historischen Wandel unterworfen. Dieser Wandel selbst ist für den Historiker und Kulturwissenschaftler von Interesse, denn jede Zeit findet zugleich besondere Ausdrucksformen, in denen sie über physische Gewalt kommuniziert. Diese mediale Verständigung über physische Gewalt ist ein zentraler Schlüssel zum Verständnis der Kulturen. Die Art und Weise, in der extreme Formen von Gewalt verboten, zugelassen und in Bildern wie Texten thematisiert werden, offenbart zeit- und kulturspezifische Regeln und Ordnungsmuster.
Die in diesem Band versammelten Beiträge versuchen, dies anhand verschiedener Kulturen des Altertums zu verdeutlichen. Dabei geht es auch, aber nicht in erster Linie um eine Rekonstruktion der Gewaltexzesse, sondern um die Frage, ob und wie diese in den Medien der Zeit wiedergegeben werden und welche Informationen sich daraus für die jeweiligen Kulturen der Antike gewinnen lassen.

Autoren in der Reihenfolge ihrer Beiträge: Martin Zimmermann (München), Renate Müller-Wollermann (Tübingen), Andreas Fuchs (Tübingen), Bruno Jacobs (Basel), Susanne Muth (München), Felix Pirson (Istanbul), Martin Hose (München), Dirk Rohmann (München), Ulrich Huttner (Dortmund), Jens-Uwe Krause (München)

24 × 17 cm, 352 S. Hardcover

2009

ISBN-10: 3-8316-0853-9
ISBN-13: 978-3-8316-0853-9

39,00 Euro

In den Warenkob

Geschichtswissenschaften, Band 21

Dirk Preuß: »Anthropologe und Forschungsreisender«

Dirk Preuß

»Anthropologe und Forschungsreisender« Biographie und Anthropologie Egon Freiherr von Eickstedts (1892–1965)

Egon Freiherr von Eickstedt (1892–1965), Begründer der »Breslauer Schule«, zählt zu den wichtigen Protagonisten der jüngeren physischen Anthropologie in Deutschland. Die vorliegende Arbeit geht dem Leben und Werk dieses Anthropologen und Forschungsreisenden nach, der als Wissenschaftler im Deutschen Kaiserreich, der Weimarer Republik, dem »Dritten Reich«, der SBZ sowie der Bundesrepublik Deutschland agierte. Ebenso werden seine wissenschaftlichen Konzeptionen in einem Zeitraum von rund 40 Jahren über die politischen Umbrüche hinweg dargestellt und innerhalb der Anthropologie des 20. Jahrhunderts verortet.

20,5 × 14,5 cm, 392 S. Hardcover

2009

ISBN-10: 3-8316-0872-5
ISBN-13: 978-3-8316-0872-0

(mit einem Werkverzeichnis von Eickstedts)

69,00 Euro

In den Warenkob

Münchner Studien zur Alten Welt, Band 6

Berit Hildebrandt, Caroline Veit (Hrsg.): Der Wert der Dinge – Güter im Prestigediskurs

Berit Hildebrandt, Caroline Veit (Hrsg.)

Der Wert der Dinge – Güter im Prestigediskurs »Formen von Prestige in Kulturen des Altertums« · Graduiertenkolleg der DFG an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Was macht ein Prestigeobjekt aus? Viele würden heute wohl zunächst an Häuser, Yachten, Autos, Uhren und andere in der Hochglanzwerbung abgebildete Güter denken. Die mitgedachte Bewertungsgrundlage für »Prestige« wäre dabei vor allem der Geldwert. Der vorliegende Band widmet sich dem Prestige von Objekten in Kulturen des Altertums, die nicht alle eine Schrift oder Geldwirtschaft besaßen. Wie ist der Begriff »Prestige« in deren jeweils eigenen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten zu fassen? Welche Personen und Faktoren waren für die Bestimmung des Prestigewertes eines Objektes ausschlaggebend? Wurde dieser Wert allgemein anerkannt? Und was passierte, wenn zwei Kulturen mit ihren jeweiligen »Prestigesystemen«, etwa beim diplomatischen Gabentausch, aufeinandertrafen? Diesen und anderen Fragen soll anhand von unterschiedlichen Beispielen nachgegangen werden.

Autoren in der Reihenfolge ihrer Beiträge: Reinhard Bernbeck, Stefan Burmeister, Martin Guggisberg, Beate Wagner-Hasel, Berit Hildebrandt, Walther Sallaberger, Dominique Charpin, Stephan J. Seidlmayer, Andreas Grüner, Franz Alto Bauer, Thomas O. Höllmann

24 × 17 cm, 414 S. Hardcover

2009

ISBN-10: 3-8316-0859-8
ISBN-13: 978-3-8316-0859-1

59,00 Euro

In den Warenkob

ta ethika, Band 8

Christian Warns: Spielregeln eines solidarischen Krankenversicherungswettbewerbs

Christian Warns

Spielregeln eines solidarischen Krankenversicherungswettbewerbs Wettbewerb, Solidarität und Nachhaltigkeit nach der Gesundheitsreform 2007

Der medizinisch-technische Fortschritt, die demographische Entwicklung, aber auch die zahlreichen Fehlanreize im gegenwärtigen deutschen Krankenversicherungssystem sorgen für einen permanenten Reformdruck. Ohne strukturelle Reformen kann jedoch die dauerhafte ökonomische und politische Stabilität des Gesundheitswesens in Gefahr geraten. Dabei ist zu beachten, dass der Zugang zu medizinischen Gütern und Dienstleistungen für alle Bürger als solidarische Errungenschaft moderner Staaten gilt (Güteregalitarismus). Da aber auch im Gesundheitswesen die Ressourcen knapp sind, ist marktwirtschaftlicher Wettbewerb prinzipiell auch hier erwünscht. In diesem Spannungsverhältnis zwischen Wettbewerb und Gerechtigkeit kann die Soziale Marktwirtschaft einen geeigneten Ordnungsrahmen für eine institutionelle Neuorganisation des Krankenversicherungsmarktes darstellen. Vor diesem Hintergrund wird im vorliegenden Buch ein ›solidarischer Krankenversicherungswettbewerb‹ entwickelt, der die Prinzipien Wettbewerb, Solidarität und Nachhaltigkeit in einem gegenüber dem Status Quo anreizkompatibleren Marktdesign integriert.

Dr. Christian Warns hat an den Universitäten Hamburg, San Diego (USA) und Jena Wirtschaftswissenschaften studiert und anschließend promoviert. In Jena war er zudem Lehrbeauftragter und freier wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Angewandte Ethik.

20,5 × 14,5 cm, 388 S. Hardcover

2009

ISBN-10: 3-8316-0864-4
ISBN-13: 978-3-8316-0864-5

49,00 Euro

In den Warenkob

Münchner Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft, Band 4

Andreas Schulze: »Belehrung und Unterhaltung«

Andreas Schulze

»Belehrung und Unterhaltung« Brehms Tierleben im Spannungsfeld von Empirie und Fiktion

Brehms Tierleben ist eines der erfolgreichsten Tierbücher, die jemals in Europa auf den Markt kamen. Übersetzt in viele Sprachen, wurde es zeitweise als »das berühmteste Tierbuch der Welt« beworben. Auch die Verfasser fiktionaler Texte setzten sich mit Brehms Tierleben auseinander, etwa Wilhelm Busch, Franz Kafka und Arno Schmidt. Von der Sekundärliteratur wird Brehms Tierleben allgemein als ein populärwissenschaftliches Werk mit hoher literarischer Bedeutung eingestuft. Sein Ansatz gilt als »völlig neu«, »bahnbrechend« oder »epochal«, da Brehm der Erste gewesen sei, der genaue Lebensschilderungen von Tieren geliefert und Tiere vermenschlicht habe. Die vorliegende Studie zeigt, dass dieses Meinungsbild zum großen Teil falsch ist. Sie durchleuchtet Brehms Tierleben auf faszinierende Weise und entschlüsselt das Geheimnis seines Erfolgs.

20,5 × 14,5 cm, 408 S. broschiert

2009

ISBN-10: 3-8316-0454-1
ISBN-13: 978-3-8316-0454-8

39,00 Euro

In den Warenkob

Münchner Beiträge zur Geschichtswissenschaft, Band 3

Ulla-Britta Vollhardt: Staatliche Heimatpolitik und Heimatdiskurse in Bayern 1945–1970

Ulla-Britta Vollhardt

Staatliche Heimatpolitik und Heimatdiskurse in Bayern 1945–1970 Identitätsstiftung zwischen Tradition und Modernisierung

Bayerns »Take off« in die Moderne war von tiefgreifenden Wandlungsprozessen geprägt, die auch das bayerische Selbstverständnis nicht unberührt ließen. Identitätsstiftung und -pflege mittels Heimatpolitik zu betreiben galt als gangbarer Weg, diese Umbrüche zu kompensieren.
Die Studie untersucht am Beispiel des Freistaats, welch zentrale Bedeutung dem Begriff der Heimat nach 1945 bei der Neuformierung von Staat und Gesellschaft zukam. Sie zeigt, wie der Staat durch seine heimatpolitischen Maßnahmen auf gesellschaftliche Entwicklungen Einfluß nahm und inwieweit diese dazu geeignet waren, die Vertriebenen zu integrieren, disparate Regionalismen zu kanalisieren und zugleich den eigenstaatlichen Anspruch des Landes zu stärken. Inwiefern umgekehrt die Interessenvertreter der bayerischen Traditionslandschaften wie auch der Vertriebenen auf die politischen Strategien der jeweiligen bayerischen Regierungen und das Verwaltungshandeln des Staats zurückwirkten, wird ebenso beleuchtet wie der allmähliche Wandel, dem der Heimatbegriff und mit ihm die Inhalte bayerischer Heimatpolitik im Prozeß der Modernisierung unterlagen.

Ulla-Britta Vollhardt, geb. 1969, studierte an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität Geschichte und Germanistik. In den letzten Jahren veröffentlichte sie mehrere Studien zur bayerischen Zeitgeschichte und war unter anderem für das Kulturreferat der Stadt München und das Münchner Institut für Zeitgeschichte tätig. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsarchiv München.

20,5 × 14,5 cm, 550 S. broschiert

2008

ISBN-10: 3-8316-0815-6
ISBN-13: 978-3-8316-0815-7

49,00 Euro

In den Warenkob

Musikwissenschaften

Ulrike Strauss: Das Orchester Joseph Haydns

Ulrike Strauss

Das Orchester Joseph Haydns Ein Komponist und seine wegweisenden Neuerungen

Joseph Haydns Beitrag zur Entwicklung der klassischen Musik auf dem Gebiet des Streichquartetts und der Sinfonie sind unwidersprochen. Weit weniger Beachtung fand bisher dagegen seine zukunftsweisende Orchesterarbeit. Dennoch legte er damit den Grundstein und setzte Maßstäbe für die folgenden Musikergenerationen.
Ulrike Strauss beschreibt in ihrem Buch erstmals anhand von Dokumenten und Partituren Haydns Orchesterarbeit und seine wegweisenden Neuerungen. Im Blickpunkt der Betrachtung stehen dabei die Orchesterbesetzungen und eingesetzten Instrumente. Ulrike Strauss zeigt: Haydn kann nicht länger als orchestraler Lückenfüller gelten.

20,5 × 14,5 cm, 138 S. Hardcover

2009

ISBN-10: 3-8316-0832-6
ISBN-13: 978-3-8316-0832-4

(mit 31 Notenbeispielen)

29,00 Euro

In den Warenkob