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Peter H. Sand: Atoll Diego Garcia: Naturschutz zwischen Menschenrecht und Machtpolitik

Peter H. Sand

Atoll Diego Garcia: Naturschutz zwischen Menschenrecht und Machtpolitik

Das Korallenatoll Diego Garcia im Tschagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean, BIOT) ist heute einer der strategisch wichtigsten Stützpunkte für US-Militäreinsätze im Irak und Afghanistan. Sein völkerrechtlicher Status ist jedoch umstritten, unter anderem angesichts konkurrierender Hoheitsansprüche von Großbritannien, Mauritius und der Malediven. Zudem wurde das BIOT nach der Zwangsaussiedlung der einheimischen Bevölkerung systematisch vom Anwendungsbereich internationaler Abkommen über Menschenrechte, Umweltschutz und Abrüstung ausgeschlossen, sodass Diego Garcia rechtlich ein »schwarzes Loch« à la Guantánamo zu werden droht.

Dieses Buch schildert das Schicksal des Atolls und seiner vertriebenen einstigen Bewohner als exemplarische Fallstudie zum Thema Öko-Imperialismus. Es schließt mit einer kritischen Untersuchung der 2010 im Tschagos-Archipel proklamierten britischen »Meeresschutzzone« von 200 Seemeilen rund um den Militärstützpunkt Diego Garcia, gegen die Mauritius nun ein völkerrechtliches Schiedsverfahren beantragt hat.

Peter H. Sand, ehemaliger Umweltrechtsberater der Weltnaturschutzunion (IUCN), des UN-Umweltprogramms (UNEP) und der Weltbank (IBRD), ist Lehrbeauftragter für internationales Umweltrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (157 KB) (Hinweis)

2011

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broschiert: 20,5 × 14,5 cm, 248 S.
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Auszüge aus Rezensionen:

Given its exceptionally comprehensive referencing, the book will offer students of many diverse subfields of international law a good point of departure for further exploration, helped by the good index and the already mentioned documentary annex. The book is the updated German translation of an earlier English version,[21] with the discussion of the recent House of Lords’ judgment and the role of environmental law being the primary additions to the new edition. The present work, like Vine’s previous study, does not aspire to a neutral rendering of the issue and does not hide its sympathy with the dispossessed islanders. Sand’s account is exhaustive in scope, persuasively argued, and through its collation of original reference material a commendable tool for academic instruction.

Ebrahim Afsah, University of Copenhagen, in »Global Law Books«, 21.11.2011