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Judith Bauer: Das Jugendgästehaus Dachau

Judith Bauer

Das Jugendgästehaus Dachau

Ein Beispiel für die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in der Bundesrepublik Deutschland

Das Jugendgästehaus Dachau ermöglicht seit seiner Eröffnung im Jahre 1998 eine intensive Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte, insbesondere der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau. Die Einrichtung hat sich neben historischer und politischer Bildung internationale Verständigung und Begegnung zum Ziel gesetzt. / Die Arbeit des Jugendgästehauses und seine Anerkennung in den letzten Jahren verraten nichts über den langen Weg seiner Entstehung: Fast zwei Jahrzehnte hat es von der ersten Idee bis zur Eröffnung gedauert. / Neben der Errichtung der Gedenkstätte gehört dieser konfliktreiche Prozeß zum schwierigen Umgang Dachaus mit seiner Vergangenheit. Ängste, Abwehr und Verweigerung standen einem verstärkten Bedürfnis nach Auseinandersetzung mit der Geschichte und dem Verständnis Dachaus als »Lernort« gegenüber. / In dieser Studie wird die Entwicklung von der Idee einer internationalen Jugendbegegnungsstätte zum Jugendgästehaus als Beispiel für die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in der Bundesrepublik Deutschland dargestellt.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 176 Seiten
    Format: 21 x 14,8
    ISBN 978-3-8316-0396-1

    14,80 € (Preisbindung aufgehoben)

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Über den Autor

Judith Bauer, Jahrgang 1977, studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Geschichte und Germanistik und unterrichtet zur Zeit als Studienreferendarin an einem Münchner Gymnasium. Seit 1999 ist sie freie Mitarbeiterin im Pädagogischen Bereich des Jugendgästehauses Dachau.

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