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Raimund Lange: Dezentralisierte Produktion

Raimund Lange

Dezentralisierte Produktion

Räumliche, rechtliche und hierarchische Dezentralisierung und die Reform der Betriebsverfassung von 2001

Im Rahmen der Reform der Betriebsverfassung von 2001 hat der Gesetzgeber eine Reihe von Vorschriften neu eingeführt und verändert, die den „tiefgreifenden Veränderungen der Arbeits- und Wirtschaftswelt“ Rechnung tragen. Bei den tiefgreifenden Veränderungen handelt es sich um die Umgestaltung der Produktion von einem zentralen zu einem dezentralen Aufbau, der seit 1990 besser unter dem Begriff „lean production“ bekannt ist. Betriebswissenschaftlich handelt es sich dabei um eine Frage des strategischen Produktionsmanagements, deren Diskussion bereits seit Jahren abgeflacht ist. Die einzelnen Elemente der lean production, wie Just-in-Time, Kaizen, Total Quality Management, Teilautonomie, Gruppenarbeit etc. lassen sich jedoch einem höheren Prinzip, nämlich der Dezentralisierung zuordnen, das nicht etwa unmodern ist, sondern einen Siegeszug durch alle Gebiete der Leistungserbringung erfahren hat.
Der Autor hat es sich zur Aufgabe gemacht, die betriebsverfassungsrechtlichen Folgeprobleme aufzuzeigen und zu systematisieren. Es soll untersucht werden, ob das neu eingeführte Gesetzesmaterial geeignet ist, einer dezentralen Unternehmensstruktur ebensogut Herr zu werden wie dem tayloristischen Betriebsaufbau. Ferner soll ermittelt werden, ob der dezentralen Produktion auch die ihr gebührende Möglichkeit einer dezentralen Mitbestimmung zur Hand gegeben wurde und der Gesetzgeber auf die schlanke Produktion mit einer ebenso schlanken und effektiven Gesetzgebung antworten konnte.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 422 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0418-0
    Erschienen: 07.12.2004

    34,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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