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Werner Huber: Die Einführung des achtjährigen Gymnasiums in Bayern

Werner Huber

Die Einführung des achtjährigen Gymnasiums in Bayern

Eine Studie zur bayerischen Bildungspolitik

„Das ist wie beim Elfmeter. Irgendwann muss er geschossen werden. Da kannst du nicht stundenlang warten. Entweder rein oder daneben.“ (Ministerpräsident Edmund Stoiber über die Einführung des G8)

Nicht um Vor- und Nachteile des achtstufigen Gymnasiums geht es Werner Huber in seiner nüchternen Analyse der Einführung des G8. Sachlich, teilweise polemisch, aber immer mitreißend und hochinteressant prangert er geringen Sachverstand, Wahlbetrug, unzureichende Transparenz und den völligen Mangel an Einfühlungsvermögen der Regierung Stoiber bei der Durchsetzung des achtstufigen Gymnasiums an.
Indem er die Art und Weise der Einführung und deren gravierende Folgen, die sich aus der unstrukturierten Vorgehensweise ergaben, detailliert beschreibt, macht er anschaulich deutlich, dass es eben doch nicht allein um den Schuss, sondern vielmehr um den Treffer geht.

  • broschiert: 346 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-1433-2
    Erschienen: 24.08.2009

    16,80 €

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Über den Autor

Werner Huber:
1940 in Regensburg geboren
1961–1967 Studium der Geschichte, Germanistik und Geographie an der Ludwig-Maximilians-Universität München
1970 Promotion zum Dr. phil. („Gertrud Bäumer. Eine politische Biographie“)
1969–2005 Lehrer am Holbein-Gymnasium in Augsburg Tätigkeit als Seminarlehrer und Fachmitarbeiter des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Schwaben
Seit 2004 in der Erwachsenenbildung tätig

Auszüge aus Rezensionen

  • … eine scharfe und kluge Philipika gegen das achtjährige Gymnasium – besser gesagt der Art und Weise, wie es eingeführt wurde.

    Münchner Merkur (27.11.2009)

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