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Marko Jakob: Der Einfluss von Interessenorganisationen auf die Gesetzgebung der ostdeutschen Länder am Beispiel des Sächsischen Landtages

Marko Jakob

Der Einfluss von Interessenorganisationen auf die Gesetzgebung der ostdeutschen Länder am Beispiel des Sächsischen Landtages

Ein wesentliches Grundprinzip einer aufgeklärten und pluralistischen Gesellschaft ist die Beteiligung verschiedener Gruppierungen an politischen Entscheidungsprozessen. Neben Parteien bringen auch Verbände, Vereine und andere Interessenorganisationen ihre Interessen in den Gesetzgebungsprozess ein. Sie bieten somit nicht nur ein Mittel der politischen Partizipation, sondern stärken auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Studie untersucht eines der klassischen Themen der Politikwissenschaft. Der Autor stellt dabei die Frage nach den Besonderheiten der politischen Einflussnahme in den ostdeutschen Ländern. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die These, dass viele Entwicklungen, die im Osten Deutschlands bereits stattgefunden haben, den Entwicklungen im restlichen Bundesgebiet (im Westen sowie auf Bundesebene) voraus sind. Zu diesen Rahmenbedingungen zählen schwindende Mitgliederzahlen, begrenzte finanzielle Mittel sowie eine Diversifizierung von Partikularinteressen. Mit Hilfe einer umfangreichen empirischen Erhebung werden die Variationen der Einflussnahme durch Interessenorganisationen detailliert beschrieben und analysiert.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 306 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4248-9
    Erschienen: 12.11.2013

    45,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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Über den Autor

Marko Jakob hat an der Universität der Bundeswehr München Staats- und Sozialwissenschaften studiert und einen Master in Business Administration erlangt.

Auszüge aus Rezensionen

  • Nach einer sehr ausführlichen Einführung, inklusive einer Skizzierung der rechtlichen Rahmenbedingungen des Verbändeeinflusses in Sachsen sowie einer ebenso überzeugenden Darstellung der verwendeten Methodik und deren quantitativer Anwendung, stellt der Verfasser die Funktionen und Ziele von Interessenorganisationen in Sachsen im Allgemeinen dar. Der empirische Teil über das konkrete Fallbeispiel nimmt dann nur noch ein gutes Drittel der Arbeit ein, was aber keineswegs problematisch ist. […] gut erarbeitete Dissertation […]

    Portal für Politikwissenschaft (12.06.2014)

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