utzverlag

Marieluise Baur: Geistige Behinderung und Gesellschaft: Down Syndrom und die gesellschaftliche Praxis in Familie, Ausbildungsinstitutionen, Beruf und Alter

Marieluise Baur

Geistige Behinderung und Gesellschaft: Down Syndrom und die gesellschaftliche Praxis in Familie, Ausbildungsinstitutionen, Beruf und Alter

Lebens-, Identitäts- und Fähigkeitsentwicklungen von Menschen mit Down-Syndrom – eine soziologische Analyse

Beeinflussen sich die Identitätsbildungen von geistigbehinderten Menschen und nichtbehinderten Menschen gegenseitig und welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten entwickeln sich dadurch und prägen wiederum das Verhältnis »geistige Behinderung und Gesellschaft«?
Sind Identitäten von Geistigbehinderten gesellschaftlich geprägt, wenn Geistigbehinderte nur bedingt an gesellschaftlichen Alltagssituationen teilnehmen können?

Diesen Fragen wird im Buch »Geistige Behinderung und Gesellschaft« in einer theoretisch-interaktionistisch geleiteten Perspektive nachgegangen.
Die gesellschaftliche Praxis, der familiäre Umgang mit Geistigbehinderten und die Identitätsbildung der Geistigbehinderten werden hier in ihrer Wechselseitigkeit anhand von Alltagssituationen und Handlungen analysiert und betrachtet.
Die Ergebnisse zeigen zwar viele Handlungsmuster- und Identitätsunterschiede zwischen Geistigbehinderten und Nicht-Behinderten (besonders in der Ausbildungs- und Berufsphase) auf, aber stellen auch immer wieder erstaunliche Gemeinsamkeiten der gesellschaftlichge-prägten Identitäten (besonders in der Säuglings- und Altersphase) fest.

  • broschiert: 166 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-8141-9
    Erschienen: 11.02.2016

    44,98 €

    zur Zeit nicht auf Lager, erhältlich über Amazon.de

Ähnliche Bücher

  • Iris Siara: Werteorientierte Führung in der Wirtschaft

    Iris Siara

    Werteorientierte Führung in der Wirtschaft

    Moralische Werte und Tugenden geraten im Arbeitsalltag angesichts von Leistungsdruck, Konkurrenzkampf und Karrierebestrebungen nicht selten aus dem Blickfeld. Das Erreichen von Quartalszielen und eine über alle Wirtschaftszweige hinweg stark quantitativ ausgelegte Leistungsbewertung führen zu Einseitigkeiten und der Notwendigkeit, die Frage nach einer Führungsethik in der...

  • André Hajek: Der Einfluss von Armut und Reichtum auf die Lebenszufriedenheit

    André Hajek

    Der Einfluss von Armut und Reichtum auf die Lebenszufriedenheit

    Über welche Zeitspanne beeinflussen Armut bzw. Reichtum die Lebenszufriedenheit? Bestehen Wechselwirkungen in diesem Zusammenhang? Auf welche Weise steigert man die Lebenszufriedenheit und wie verhindert man Unzufriedenheit? Wirkt Einkommensungleichheit im Lande auf die Zufriedenheit des Einzelnen? Anhand von empirischen Analysen beantwortet der Verfasser diese Fragen.

  • Peter Alavi Dehkordi: Die Entwicklung des genossenschaftlichen Prüfungswesens von der ersten gesetzlichen Regelung im Jahre 1889 bis zur Gegenwart

    Peter Alavi Dehkordi

    Die Entwicklung des genossenschaftlichen Prüfungswesens von der ersten gesetzlichen Regelung im Jahre 1889 bis zur Gegenwart

    Das genossenschaftliche Prüfungswesen ist in seiner heutigen Form das Ergebnis einer 120-jährigen Entwicklung. Bereits im Jahr 1889 setzte der deutsche Gesetzgeber die Pflichtprüfung für Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften fest. Dies war die erste Pflichtprüfung in Deutschland überhaupt, rund 40 Jahre vor der Einführung der aktienrechtlichen Pflichtprüfung.