Herbert Utz Verlag

Münchner ethnographische Schriften

  • Victoria Huszka: ‚Rent a Grandma‘: aktivierte Alterskraft

    Victoria Huszka

    Bd. 26: ‚Rent a Grandma‘: aktivierte Alterskraft

    „Es muss einfach passen“: Leihgroßelternschaftist weder ein institutionell geregeltes Tätig­keits feld noch als Rolle innerhalb eines Familiengefüges von vornherein geklärt. Vielmehr muss Leihgroßelternschaftals soziale Konstruktion gesehen werden, die auf unterschiedliche Normen sowie auf Alltagswissen zur...

  • Alexandra Rau, Irene Götz (Hrsg.): Facetten des Alter(n)s

    Alexandra Rau, Irene Götz (Hrsg.)

    Bd. 25: Facetten des Alter(n)s

    Das Lernforschungsprojekt „Prekärer Ruhestand. Ist Altersarmut weiblich?“ fand im Rahmen einer öfentlichen Porträt-Lesung im Januar 2016 seinen Abschluss. Studierende der Euro-päischen Ethnologie der LMU München haben sich intensiv mit Biografienvon älteren Frauen (nicht nur, aber...

  • Eva-Maria Richter: Osteuropäische „Armutszuwanderung“ in München

    Eva-Maria Richter

    Bd. 23: Osteuropäische „Armutszuwanderung“ in München

    Im Jahr 2014 kulminierten die Auseinandersetzungen um „Armutsmigration“ und den damit verbundenen Ausschluss von BulgarInnen und RumänInnen in München. Für ein paar Monate patroullierte ein Sicherheitsdienst im Bahnhofsviertel, die Zollbehörde vollzog bereits seit geraumer Zeit...

  • Tim Philipp Poessnecker: Dialog und Diktat

    Tim Philipp Poessnecker

    Bd. 21: Dialog und Diktat

    Ukraine, Sowjetunion und Moderne – aus rückblickender Sicht der Geschichte des 21. Jahrhunderts erscheint diese Worttrias anachronistisch, unpassend, zum mindesten ungewöhnlich.

  • Alexandra Rau: Alltag Flaschensammeln

    Alexandra Rau

    Bd. 20: Alltag Flaschensammeln

    Der mediale Diskurs zum Thema Flaschensammeln ist stark verknüpft mit Debatten um Prekarisierung und Exklusion, geringe Renten und Altersarmut. Die einen leben im Überfluss, die anderen leben vom Überfluss und verwerten den Müll der „Wegwerfgesellschaft“.

  • Julia Sophia Schwarz: Globalisierte(s) Sorgen

    Julia Sophia Schwarz

    Bd. 19: Globalisierte(s) Sorgen

    Globalisierte(s) Sorgen. Wie bekommen Lücken im deutschen Wohlfahrtssystem eine globale Dimension? Was haben deutsche Vermittlungsagenturen, Familien, die nicht wissen, wie sie Zeit und Geld für pflegebedürftige Angehörige aufbringen sollen, und eine Mutter dreier Kinder aus...

  • Petra Schmidt: »Total Quality Mama«

    Petra Schmidt

    Bd. 18: »Total Quality Mama«

    Spätmoderne Mutterschaft – Supermama, Coachin, Managerin? Herzstück des medialen und gesellschaftlcihen Diskurses um heutige Mutterschaft ist die Vereinbarkeitsfrage von Erwerbstätigkeit und Fürsorgearbeit. Die Studie »Total Quality Mama.

  • Jana Koschel: »Smells like Teamspirit«

    Jana Koschel

    Bd. 17: »Smells like Teamspirit«

    Wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Thema Arbeit versuchen mit Begriffen wie Subjektivierung, Entgrenzung und Prekarisierung die vielschichtigen und weitreichenden Transformationen der Arbeit zu fassen. Eine neue Form der Arbeitsorganisation ist das sogenannte Coworking.

  • Miriam Gutekunst: Liebe ohne Grenzen?!

    Miriam Gutekunst

    Bd. 15: Liebe ohne Grenzen?!

    „Man hat sich den Menschen ausgesucht, aber nicht die Rahmenbedingungen.“ In Zeiten scheinbar grenzenloser Mobilität finden immer mehr Frauen und Männer ihren Partner oder ihre Partnerin außerhalb der eigenen Landesgrenzen. Binationale Paare sind keine Seltenheit mehr.

  • Martina Schwingenstein: Der Sozialunternehmer

    Martina Schwingenstein

    Bd. 14: Der Sozialunternehmer

    Ein neuer Wirtschaftsakteur macht sich hierzulande bemerkbar: der »Sozialunternehmer«. Er gilt als vorbildhafte Unternehmerfigur, der ökonomisches und soziales Handeln, zwei vermeintliche Gegensätze, vereint.

  • Nana Koschnick: Performing Mobility!

    Nana Koschnick

    Bd. 13: Performing Mobility!

    Längst ist Mobilität ein zentrales Strukturmerkmal unseres Alltagslebens. Welchen Einfluss nimmt sie aber auf die Gestaltung individueller Lebens- und Arbeitswelten und wie zeigt sich der alltagspraktische Umgang mit ihr? Welche Auswirkungen hat sie auf die...

  • Anja Kittlitz: »Andershörend«

    Anja Kittlitz

    Bd. 12: »Andershörend«

    »Du beschäftigst dich mit dem Thema ›Schwerhörigkeit‹? Interessant. Sprichst du denn Gebärdensprache?« Fällt im alltäglichen Gespräch der Begriff »Schwerhörigkeit«, wird er meist ohne Umwege mit »Gehörlosigkeit« assoziiert und damit mit der angenommenen Schwierigkeit, sich verständlich...

  • Johannes Moser, Eva Becher (Hrsg.): München-Sound

    Johannes Moser, Eva Becher (Hrsg.)

    Bd. 11: München-Sound

    Der vorliegende Band versammelt die überarbeiteten Vorträge der Tagung »München-Sound. Urbane Volkskultur und populäre Musik«, bei der insbesondere den Veränderungen nachgespürt wurde, die sich unter den Bedingungen der Globalisierung an der Schnittstelle von Stadt und...

  • Petra Schweiger: »Wir haben zwar Geduld, aber keine Zeit«

    Petra Schweiger

    Bd. 9: »Wir haben zwar Geduld, aber keine Zeit«

    Ein ursprünglich familiär geführtes Münchner Altenpflegeheim wird von einem großen kirchlichen Pflegeheimbetreiber übernommen und zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb umstrukturiert. Das bedeutet sowohl für die Pflegebedürftigen, deren Angehörige sowie das Personal einen Einschnitt: Vor allem die...

  • Piritta Kleiner: Jüdisch, Jung und Jetzt

    Piritta Kleiner

    Bd. 8: Jüdisch, Jung und Jetzt

    Über Juden in München wurde bereits viel geschrieben. Der Blick richtete sich dabei meist in die Vergangenheit. Aber was heißt Jüdischsein eigentlich gegenwärtig? Momentan vollzieht sich in Deutschland der Übergang von den Überlebenden der Shoah...

  • Irene Götz, Birgit Huber, Piritta Kleiner (Hrsg.): Arbeit in neuen Zeiten

    Irene Götz, Birgit Huber, Piritta Kleiner (Hrsg.)

    Bd. 7: Arbeit in neuen Zeiten

    Ziel eines Forschungsprojektes über postfordistische Arbeits- und Lebenswelten war es, Aspekte einer Subjektivierung, Flexibilisierung und Entgrenzung von Arbeit und Leben unter besonderem Fokus auf die Akteursperspektiven auszuleuchten.