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Psychlologie der digitalen Kommunikation

Die Gegenwart: E-Mails „an alle“ legen Server, Postfächer und Köpfe lahm; Gruppendiskussionen über Facebook und Twitter führen regelmäßig zu hitzigen Wortgefechten und Gruselmärchen-Kettenbriefe sorgen in Messenger-Apps für Angst und Schrecken. Verschwörungstheoretiker verstricken sich auf YouTube in die erstaunlichsten Behauptungen, Eltern-WhatsApp-Gruppen klingeln minütlich.

Kommunikationskanäle

Mancher googelt sich seine Informationen so zusammen, dass sie seinem Weltbild entsprechen, statt die neuen Werkzeuge zu nutzen, um sich im Sinne von Kant über die eigene Unmündigkeit zu erheben und von der Welt zu lernen.



Digitale Kommunikationskanäle stecken nicht mehr in den Kinderschuhen – die Medienkompetenz der Nutzer aber sehr wohl. Deshalb empfiehlt sich ein kritischer Blick auf die Gesamtlage, auf die Wirkungen, die digitale Kommunikation entfalten kann und die oft auf grundlegenden Erkenntnissen der Psychologie basieren.

Ein Blick unter die Motorhaube der digitalen Kommunikationskanäle und auf deren Zusammenwirken mit der menschlichen Psyche kann helfen, Einflüsse zu erkennen und vorherzusagen, Effekte und Wirkungszusammenhänge zu enttarnen und sich davon freizumachen – oder diese zu nutzen.

Cover Psychologie der digitalen Kommunikation

Zwei Kommunikationsprofis, der Journalist, Germanist und Wirtschaftswissenschaftler Matthias Johannes Bauer und der Freie Journalist und Autor Tim Müßle, legen ein Standardwerk vor, das die psychologischen Grundlagen unserer alltäglichen digitalen Kommunikation erklärt. Die beiden schildern leicht verständlich und fachlich fundiert, warum diese Form der Kommunikation oft so einfach erscheint und doch so schwer zu beherrschen ist.