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Susanna Thielecke: Möglichkeiten kollektiver Wahrnehmung des Urheberpersönlichkeitsrechts

Susanna Thielecke

Möglichkeiten kollektiver Wahrnehmung des Urheberpersönlichkeitsrechts

Ansätze zu einer europäischen Lösung unter besonderer Berücksichtigung der Rechtslage in Deutschland und Großbritannien

Nach deutschem und zunehmend auch nach internationalem Rechtsverständnis stehen Urhebern zwei Gruppen von Rechten an ihren Werken zu: einerseits wirtschaftliche Rechte, andererseits Persönlichkeitsrechte. Während die erste Gruppe von Rechten weitgehend durch Kollektivorganisationen wahrgenommen wird, ist dies bei der zweiten Gruppe nur ganz vereinzelt der Fall. Jedoch sind diese Rechte, unter anderem das Recht der Urhebernennung und das Recht, Werkentstellungen zu verbieten, in einer Medienlandschaft mit ihren vielfältigen Vervielfältigungs- und Verbreitungsmöglichkeiten zunehmend gefährdet. Gleichzeitig ist der einzelne Urheber immer weniger in der Lage, seine Rechte gegenüber den Verwertern durchzusetzen, weil diese, wie die großen Medienkonzerne, wirtschaftlich übermächtig sind , oder, wie Verwerter im Internet, vom Urheber kaum noch identifiziert und verfolgt werden können. Die vorliegende Arbeit widmet sich daher der Frage, ob die Lage der Urheber in Bezug auf die Durchsetzung ihrer Persönlichkeitsrechte durch eine kollektive Wahrnehmung verbessert werden kann. Dabei werden die Rechtslage in Deutschland und dem Vereinigten Königreich verglichen und Ansätze für eine europäische Lösung ermittlet.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 400 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0284-1

    54,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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