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Matthäus Schindele: Der Grundsatz der Prospektverständlichkeit am Beispiel des Börsenzulassungsprospekts für den amtlichen Markt

Matthäus Schindele

Der Grundsatz der Prospektverständlichkeit am Beispiel des Börsenzulassungsprospekts für den amtlichen Markt

– eine Studie zur deutschen und US-amerikanischen Rechtslage

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht § 5 I 3 Wertpapierprospektgesetz, wonach Prospekte in einer Form abgefaßt sein müssen, die ihr Verständnis und ihre Auswertung erleichtert. Diese gesetzgeberische Vorgabe ist unter Berücksichtigung der einschlägigen europarechtlichen Normen zu konkretisieren. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Problematik der Normdurchsetzung. Neben dem öffentlich-rechtlichen Billigungsverfahren weist der Autor der Prospekthaftung eine entscheidende Rolle zu und untersucht, inwiefern Defizite in der Prospektgestaltung eine zivilrechtliche Haftung auszulösen vermögen.
Orientierungspunkt für diese Fragestellung ist das US-amerikanische Kapitalmarktrecht. Gerade für die hier behandelte Thematik erweist sich das hoch entwickelte Recht der „Securities Regulation“ als wegweisend.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

Leseprobe (pdf)

  • broschiert: 230 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0742-6
    Erschienen: 03.03.2008

    50,98 € (Preisbindung aufgehoben)

    wieder lieferbar ab ca. 06/2021

  • E-Book: 230 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0742-6
    Erschienen: 03.03.2008

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