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Fabian Jürgens: Die Kompetenzabgrenzung zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten

Fabian Jürgens

Die Kompetenzabgrenzung zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten

Analyse und Bewertung der vertraglichen Ausgestaltung und der Anwendung der europarechtlichen Kompetenznormen durch die Gemeinschaftsorgane vor dem Hintergrund eines materiellen Kompetenzverständnisses

Die Abgrenzung der Kompetenzen zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten war schon häufig Gegenstand rechts- und politikwissenschaftlicher Abhandlungen. Die vorliegende Arbeit bemüht sich zunächst darum, den Begriff der Kompetenz als solchen zu klären und dadurch einen eigenen Ansatz zu finden, der nicht in der staatsrechtlichen Tradition der nationalen Rechtsordnung verwurzelt ist, sondern der primärrechtlichen Kompetenzordnung selbst die maßgeblichen Ordnungskriterien abgewinnt. Vor diesem Hintergrund werden sodann die Kompetenzverteilung zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten sowie die Anwendung der kompetenzrechtlichen Vorschriften durch ihre Organe analysiert und bewertet. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Rechtsprechung des Gerichtshofes der Europäischen Union gewidmet. Zudem werden die teilweise erheblichen Neuerungen durch die Vertragsreform von Lissabon untersucht und kritisch gewürdigt.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 326 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0990-1
    Erschienen: 17.06.2010

    55,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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  • E-Book: 326 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0990-1
    Erschienen: 17.06.2010

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