utzverlag

Britta Janina Lewendel-Harde: Geschlossene Stromverteilernetze im EnWG 2011 – Neue Optionen für Betreiber bisheriger Objektnetze

Britta Janina Lewendel-Harde

Geschlossene Stromverteilernetze im EnWG 2011 – Neue Optionen für Betreiber bisheriger Objektnetze

Das Energiewirtschaftsgesetz enthielt im Jahr 2005 eine Vorschrift für „Objektnetz“-Betreiber, die der Regulierung weitestgehend entzogen waren und Dritten keinen Netzzugang gewähren mussten. Letzteres war der Grund, weshalb der EuGH die Vorschrift für europarechtswidrig erklärte. Der europäische Gesetzgeber knüpfte hieran an und nahm mit den „Geschlossenen Verteilernetzen“ eine neue Netzkategorie in die Richtlinie 2009/72/EG auf, die deutlich weniger Privilegierungen vorsah. Diese Vorgaben wurden national in § 110 EnWG 2011 umgesetzt. Zugleich wurden die regulierungsfreien Kundenanlagen neu kodifiziert, die nun die attraktivere Option für bisherige Objektnetzbetreiber zu sein scheinen. In der Dissertation wird daher untersucht, ob Objektnetze nun als Netz, teilprivilegiertes geschlossenes Verteilernetz oder als regulierungsfreie Kundenanlage einzustufen sind. Es wird zudem geklärt, ob die Umsetzung europarechtskonform erfolgt ist und wo gesetzgeberischer Nachbesserungsbedarf besteht.

  • broschiert: 234 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4741-5
    Erschienen: 15.04.2019

    42,00 €

    In den Warenkorb
  • Ebook (PDF): 238 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-7461-9
    Erschienen: 21.06.2019

    28,99 €

    Bei Ciando kaufen

Ähnliche Bücher

  • Katharina Schmitt: Das österreichische ÄsthOpG als Vorbild für Deutschland?

    Katharina Schmitt

    Das österreichische ÄsthOpG als Vorbild für Deutschland?

    Schönheitsoperationen und ästhetische Behandlungen boomen. Immer mehr Menschen entscheiden sich heute für Brustvergrößerung, Fettabsaugung oder Faltenunterspritzung, um nur einige beliebte Beispiele zu nennen. Angesichts dieser Entwicklung hat auch die rechtliche Auseinandersetzung mit medizinisch nicht indizierten Eingriffen entscheidend an Bedeutung gewonnen.

  • Jonathan Möller: Die Einführung von Volksgesetzgebung in das Grundgesetz mit Blick auf Quoren und Finanzierung

    Jonathan Möller

    Die Einführung von Volksgesetzgebung in das Grundgesetz mit Blick auf Quoren und Finanzierung

    Die Forderung nach (mehr) direkter Demokratie ist keine neue Erscheinung, jedoch aktueller denn je. Die anhaltende Politikverdrossenheit, das Dauerthema Wahlbeteiligung und sinkende Mitgliederzahlen der Volksparteien sowie ein Erstarken sowohl links- als auch rechtsextremer Kräfte beherrschen die gesellschaftspolitische Atmosphäre und Diskussion westlicher Demokratien, darunter auch Deutschland.

  • Florian Jacobi: Steuerhinterziehung durch aktives Tun und durch Unterlassen

    Florian Jacobi

    Steuerhinterziehung durch aktives Tun und durch Unterlassen

    Die höchstrichterliche Rechtsprechung zum Tatbestand der Steuerhinterziehung enthält – soweit ersichtlich – keine näheren Ausführungen zur Verhaltenseinordnung als Tun oder Unterlassen. Somit gaben nicht praktische Anwendungsprobleme Anlass für die Untersuchung. Es wurde vielmehr das Ziel verfolgt, die Frage nach der Abgrenzung der Tatbestands­alternativen der Steuerhinterziehung...

  • Erne Jessica Meise: Steuerpublizität bei natürlichen Personen

    Erne Jessica Meise

    Steuerpublizität bei natürlichen Personen

    Bereits zu Beginn des vorigen Jahrhunderts wurde in Deutschland die partielle Offenlegung steuerlicher Daten, ähnlich wie sie in anderen europäischen Staaten praktiziert wird, als Alternative zur strikten steuerlichen Geheimhaltung erwogen. In der Politik gab es immer wieder Forderungen nach der Veröffentlichung sogenannter Steuerlisten, in denen...