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Georg Birke: Über den Tonmineralbestand des Lias im Untergrund Schleswig-Holsteins

Georg Birke

Über den Tonmineralbestand des Lias im Untergrund Schleswig-Holsteins

Das Thema dieser Arbeit wurde aus zwei Gründen gestellt:
1. Eine Untersuchung des Mineralbestandes des Lias im Untergrund Schleswig-Holsteins wurde bisher nicht durchgeführt.
2. Bei Tiefbohrungen können im Lias technische Schwierigkeiten durch Bohrlochverengung, Auskesselung und Nachfall auftreten, deren Ursachen sicher nicht ganz unabhängig vom Mineralbestand sind.
Nach H. Weber (1957) ist der Lias als Beckenfazies entwickelt.
Die einzelnen Schichtfolgen bestehen aus tonigem Material mit einer starken Quarzkomponente. Verfestigtes Gestein ist selten. Fast reinsandige Ablagerungen sind nur im tieferen Lias von Ostholstein anzutreffen, in Westholstein fehlen sie völlig. Bituminöse Lagen wurden hauptsächlich im Bereich des Posidonienschiefers erbohrt.
Im Raum von Heide tritt der Lias mit über 1200m abnorm mächtig auf. Tektonisch ist dieses Gebiet der Mittelholstein’schen Großscholle zuzuordnen. Im Gegensatz zu der angrenzenden Westschleswig’schen und Ostholstein’schen Scholle ist dieser Bereich deutlich als mobile Zone zu erkennen.
Im Hinblick auf die Ölvorkommen in der Nord- und Ostsee kommt dieser Arbeit aus heutiger Sicht ein besonderer Stellenwert zu.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 72 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0534-7
    Erschienen: 16.12.2005

    29,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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