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Emese Szilágyi: Leistungsschutzrecht für Verleger?

Emese Szilágyi

Leistungsschutzrecht für Verleger?

Eine rechtstatsächliche Untersuchung zur Wiederherstellung des Interessenausgleichs zwischen Verlegern, Urhebern und Allgemeinheit

Die Arbeit untersucht die Frage, ob ein neues Leistungsschutzrecht für Verleger zu schaffen ist. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Leistungsschutzrecht für Buchverleger, welches von dem Leistungsschutzrecht für Presseverleger zu unterscheiden ist. Die Verfasserin sieht die Rechtfertigungsgrundlage für die Schaffung eines Leistungsschutzrechts für Verleger in dem Interessenausgleichsansatz. Die These der Arbeit lautet daher: ein neues Leistungsschutzrecht für Verleger ist nur dann und insoweit zu schaffen, wenn und sofern dies zu einem gerechteren Interessensausgleich zwischen Verlegern, Autoren, und Nutzern bzw. der Allgemeinheit führt, als der gegenwärtige Verlegerschutz oder eine anderwärtige Reform der geltenden Rechtslage. Am Ende der Arbeit steht ein eigener de-lege-ferenda Vorschlag der Autorin für ein neues Verlegerrecht. Auf dem Weg dorthin werden der geltende Verlegerschutz und dessen Defizite detailliert erörtert. Die Autorin geht außerdem auf anderweitige Reformmöglichkeiten ein und stellt diese ihrem Vorschlag für ein neues Leistungsschutzrecht für Verleger kritisch gegenüber.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 254 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4018-8
    Erschienen: 28.06.2011

    41,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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Auszüge aus Rezensionen

  • Das Thema dieser von Reto M. Hilty betreuten Münchner Dissertation, nämlich die Rolle der Verleger im Urheberrecht, ist höchst aktuell. […] Die Auseinandersetzungen hierüber haben inzwischen seltsame Blüten hervorgebracht. […] Diese Dissertation könnte nun helfen, zur erwünschten »vernünftigen Debatte« zurückzukehren.

    Archiv für Urheber- und Medienrecht (2013/I)

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