Andreas Gloge
Die Darlegung und Sachverhaltsuntersuchung im einstweiligen Rechtsschutzverfahren
Eine rechtsvergleichende Studie zum deutschen und englischen Zivilprozeß
Die vorliegende Arbeit versucht die neueren Entwicklungen im einstweiligen Rechtsschutzverfahren im deutschen und englischen Zivilprozeß darzustellen, wobei das Schwergewicht auf der Beleuchtung der vielfältigen Rechtsschutzformen im englischen Zivilprozeß liegt. In den Länderberichten soll insbesondere die unterschiedliche Annäherung an prozessuale Techniken und Verfahrensgrundsätze aufgezeigt werden. Der pragmatische Ansatz zwingt dazu, das Verhältnis von Prozeßförderungspflichten im Eilverfahren zu denjenigen des Hauptverfahrens zu erhellen. Aufgrund der vielen möglichen Gefährdungssituationen hat sich in beiden Systemen eine Art Bereichssystematik für die Darlegungspflichten entwickelt. Dabei zeigt sich allerdings die äußerste Flexibilität des englischen Equity-Verfahrens dem behäbigen deutschen Statutenrecht deutlich überlegen.
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: 241 Seiten Format: ISBN 978-3-88259-896-4 22,39 € (Preisbindung aufgehoben)
vergriffen