Andreas Zumschlinge
Das Verbot der Werbung mit Preisgegenüberstellungen (§ 6e UWG) in rechtsvergleichender und europarechtlicher Sicht
Das Verbot der Werbung mit Preisgegenüberstellungen des § 6e UWG hat seit seinem Inkrafttreten über einen längeren Zeitraum hinweg viel Aufsehen erregt. Durch die Rechtsprechung des BGH hat es an praktischer Bedeutung verloren. Das Interesse der Werbepraxis und der Rechtslehre an der Frage der Vereinbarkeit der Regelung mit verfassungsrechtlich geschützten Rechten ist entsprechend gesunken. Die Vereinbarkeit des Verbots mit Art. 30 EWGV ist dagegen noch immer aktuell. Das Verbot liegt dem EuGH bereits zur Entscheidung vor. Diese Arbeit behandelt die Entstehungsgeschichte der Norm einschließlich der rechts- und wirtschaftspolitischen Hintergründe, die Rechtsprechung zu § 6e UWG, seine Verfassungsmäßigkeit sowie die Vereinbarkeit mit dem Europäischen Recht. Den Abschluß bilden rechtsvergleichende Untersuchungen.
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: 326 Seiten Format: ISBN 978-3-88259-922-0 31,60 € (Preisbindung aufgehoben)
vergriffen