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Hans Bauer: Die römischen Fernstraßen zwischen Iller und Salzach nach dem Itinerarium Antonini und der Tabula Peutingeriana

Hans Bauer

Die römischen Fernstraßen zwischen Iller und Salzach nach dem Itinerarium Antonini und der Tabula Peutingeriana

Neue Forschungsergebnisse zu den Routenführungen

Pons Aeni, Isinisca und Bratananium – mit diesen Ortsnamen aus zwei antiken Reiseverzeichnissen verbinden wir unsere traditionelle Vorstellung von einer römischen Fernstraße Salzburg–Augsburg über Rosenheim, Helfendorf und Gauting. Doch gilt dieses »klassische« Bild heute noch?
Der Verfasser legt erstmals eine grundlegend neu erarbeitete Gesamtdarstellung des römischen Fernstraßennetzes im südöstlichen Bayern vor, das jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse zugrunde legt, und gelangt zu überraschenden und faszinierenden Ergebnissen. Er zeigt auf, dass das vor mehr als fünfzig Jahren von der Römerstraßenforschung erstellte Routenbild erhebliche Fehlinterpretationen enthält und umgeschrieben werden muss. Die neuen Straßenführungen sind weitaus stimmiger und decken sich mit den Aussagen der beiden Itinerare.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

Leseprobe (pdf)

  • broschiert: 140 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0740-2
    Erschienen: 02.11.2007

    30,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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  • EBook: 140 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-7000-0
    Erschienen: 03.02.2014

    19,99 € (Preisbindung aufgehoben)

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Auszüge aus Rezensionen

  • Schon beim Durchblättern wird deutlich, dass hier kein staubtrockenes Forschungsgebiet abgehandelt wird, sondern eines, das phasenweise ähnlich spannende Züge trägt wie ein Krimi. [...]
    Weil die Foschung seit Jahrzenhten stagniert, hat der Historiker Hans Bauer jetzt einen neuen Anlauf unternommen, und er ist zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Bauer gelingt der Nachweis, dass das bisher von der Forschung weitgehend favorisierte römische Straßenbild erhebliche Fehlinterpretationen enthält und deshalb neu justiert werden muss. [...]
    Wer den Überblick sucht und sich dem Thema generell nähern will, wird an Bauers Untersuchung künftig nicht vorbeikommen.

    Süddeutsche Zeitung (30.11.2007)

  • Es kommt nicht allzu oft vor, dass man einer seriösen und akribischen wissenschaftlichen Arbeit, die sich zudem intensiv mit lokalen Detailfragen beschäftigt, den Charakter des Sensationellen zusprechen darf; hier ist es der Fall. [...]
    Die von Hans Bauer vorgenommenen Routen-Identifizierungen sind unterm Strich schlichtweg überzeugend und plausibel. [...] Besonders schlagend zeigt sich für den Rezensenten die in den zurückliegenden Jahrzehnten praktizierte Vernachlässigung dringlicher Hinweise auch bei der neuen Lokalisierung der Straßenstation »Isinisca« bei dem heutigen Ort Isen. [...]
    Hans Bauer hat die Römerstraßenforschung in Bayern auf eine neue Grundlage gestellt. [...] Ob für die eigene Kenntnis, ob für unterrichtliche Darbietung oder außerschulische Projektarbeit - das Buch von Hans Bauer sollte im Bücherschrank eines jeden orts- bzw. landesgeschichtlich interessierten Lehrers stehen, der sich und seinen Adressaten nicht Gewissheiten aufbinden will, die längst keine mehr sind.

    Das Gymnasium in Bayern. Zeitschrift des Bayerischen Philologenverbandes (Mai 2008)

  • Heimatfreunde und Heimatforscher werden das Büchlein freudig begrüßen. Sehr zu empfehlen!

    Passauer Neue Presse (08.07.2008)

  • Durch die Ergebnisse seiner Überlegungen liefert der Autor in dem handlichen, mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen, die wegen des Buchformates allerdings etwas klein und daher schwer lesbar erscheinen, einen wichtigen Beitrag zu weiteren Diskussionen über die Römerstraßenforschung in Bayern.

    Anzeiger für die Altertumswissenschaft, LXIV. Band (Jänner/April 2011)

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