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Martin Huber: Der Einfluss der CSU auf die Westpolitik der Bundesrepublik Deutschland von 1954–1969 im Hinblick auf die Beziehungen zu Frankreich und den USA

Martin Huber

Der Einfluss der CSU auf die Westpolitik der Bundesrepublik Deutschland von 1954–1969 im Hinblick auf die Beziehungen zu Frankreich und den USA

»Bayern unsere Heimat, Deutschland unser Vaterland, Europa unsere Zukunft.« Prägnanter als in diesen Worten von Franz Josef Strauß lässt sich das Selbstverständnis der CSU nicht ausdrücken. Eine bayerische Partei mit bundespolitischem Anspruch, die auch auf europäischer Ebene gestalten will – eine Partei also, die sich nicht nur Regionalinteressen verschrieben hat, sondern auch außenpolitisches Profil zeigen will. Doch wie erfolgreich war die CSU dabei? Schließlich ist sie die einzige Partei, die zwar an verschiedenen Bundesregierungen beteiligt war, aber noch nie den Außenminister stellte.
Anhand eines neu aufgestellten Kriterienkatalogs über die Beteiligung am außenpolitischen Entscheidungsprozess von 1954 bis 1969 wird die Frage nach Kontinuität oder Diskontinuität des Einflusses der CSU auf die Außenpolitik ebenso beantwortet wie die Frage nach den Mitteln und Wegen, die hierbei genutzt wurden. Die verschiedenen Phasen bringen dabei zum Ausdruck, wie abhängig der Einfluss ein und derselben Personen von den Strukturen war, die sie wiederum nicht beeinflussen konnten.

  • broschiert: 252 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0760-0
    Erschienen: 21.12.2007

    42,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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Auszüge aus Rezensionen

  • Après une première analyse des caractéristiques principales de la politique étrangère ouest-allemande sous les chanceliers Adenauer, Erhard puis Kiesinger, l'auteur s'interroge sur l'influence continue ou discontinue de la CSU dans le domaine des relations extérieures, dont les différentes phases mettent en lumière le rôle joué par les hommes politiques et les structures en place.

    CIRAC-FORUM, Bulletin pour la coopération franco-allemande dans les sciences humaines et sociales, Nr. 81 (Dezember 2008)

  • Von der Politikwissenschaft werden Staatsmänner und -frauen, Regierungen und teilweise auch Institutionen als maßgebliche Akteure betrachtet, um das außenpolitische Handeln eines Staates zu erklären. Martin Huber richtet seinen Blick demgegenüber auf Parteien und damit auf einen Akteur, der bisher vorranging bei Fragestellungen zum Thema Innenpolitik Eingang in die Analyse fand. […] Im Zuge seiner quellengesättigten und sprachlich überzeugenden Schrift arbeitet Huber insgesamt vier Phasen heraus, in die sich der Einfluss der CSU einteilen lässt.

    Portal für Politikwissenschaft (28.08.2014)

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