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Utta Bach: Die Gartenkultur am Münchner Hof unter Kurfürst Max Emanuel 1679–1726

Utta Bach

Die Gartenkultur am Münchner Hof unter Kurfürst Max Emanuel 1679–1726

Realisierung – Administration – Botanik

Talent, Disziplin und eine herausragende Reputation – Merkmale, ohne die eine Karriere als Hofgärtner in München nicht möglich war. Das Buch von Utta Bach zeigt, dass im absolutistischen Bayern die Kultur in den Hofgärten von perfekt beherrschten Techniken der »Lustgärtnerey« getragen wurde. Stilsicherheit in allen aktuellen Kunstformen, Pflanzenwissen, Obstbaumkunde und Heilkräuterkenntnisse waren Standard. Die Staatstheorie verlangte Pracht – und bekam Schlösser mit Gärten in und um München, die ihresgleichen suchten. Ein strikter Behördenapparat sorgte für Baulogistik, Personalpolitik und Ausführung der einzigartigen Kunstwerke. Die Hofkanzlisten Kurfürst Max Emanuels wussten die Finanzierungsdetails über seinen Tod hinaus im Nebel zu belassen – die vorliegende Arbeit verschafft hier Einsicht.

Rezension auf »sehepunkte«

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

Leseprobe (pdf)

  • Hardcover: 276 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0771-6
    Erschienen: 13.10.2008

    54,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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  • E-Book: 276 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0771-6
    Erschienen: 13.10.2008

Über die Autorin

Utta Bach arbeitet als Landschaftsarchitektin, Historikerin und freie Autorin in Pullach bei München.

Auszüge aus Rezensionen

  • Die verdienstvolle Arbeit stellt zweifelsohne einen Beitrag zur gartengeschichtlichen Grundlagenforschung dar. Die Publikation ist durch die Erschließung des reichhaltigen Quellenmaterials ein wichtiger Baustein für die Gartenkunstforschung.

    Jochen Martz in: sehepunkte 10 (2010), Nr. 4 [15.04.2010] (15.04.2010)

  • Das Buch biete auch für den schnellen Leser durch eine gute und, übersichtliche Struktur eine wertvolle Informationsquelle. Kaum zu glauben, wie lebendig und spannend die Lektüre geschrieben ist, obwohl sie doch zu einem großen Teil aus dem Studium trockener Rechnungen entstanden ist

    Susanne Karn in »Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde« 2010 (3.9.2010)

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