utzverlag

Nicole Berger: Mehr als nur ein WorT

Nicole Berger

Mehr als nur ein WorT

Zur Diagnostik und Förderung von Grundschulkindern mit schwachen Rechtschreibleistungen im Rahmen des Regelunterrichts

Lese-Rechtschreibschwierigkeiten gehören zu den häufigsten schulischen Problemen. Die bisherige Forschung konzentrierte sich allerdings meist auf außerschulische bzw. klinische Stichproben.
In dieser Arbeit sollen nun Aspekte der Diagnostik und Förderung bei schwachen Rechtschreibleistungen im Kontext der Grundschule betrachtet werden.
Der theoretische Überblick stellt die normative und abweichende Entwicklung der Schriftsprache dar und benennt Ursachen sowie Diagnostik- und Fördermöglichkeiten bei schwachen Leistungen.
Die empirische Untersuchung zeigt im ersten Teil anhand einer Stichprobe von insgesamt N=751 Kindern der zweiten und N=703 der dritten Klasse Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik schwacher Rechtschreibleistungen im Kontext des Regelunterrichts auf. Im zweiten Teil wird das von der Autorin entwickelte „Würzburger orthografische Training“ (WorT) vorgestellt und auf seine Wirksamkeit überprüft.
Abschließend erfolgt eine Diskussion der Ergebnisse, die Einschränkungen und Perspektiven schulischer Rechtschreibdiagnostik und -förderung benennt.

Lehrstuhl für Psychologie IV an der Universität Würzburg

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

Leseprobe (pdf)

  • broschiert: 308 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0938-3
    Erschienen: 07.01.2010

    49,00 € (Preisbindung aufgehoben)

    In den Warenkorb
  • E-Book: 308 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0938-3
    Erschienen: 07.01.2010

Über den Autor

Nicole Berger studierte Psychologie in Jena und Heidelberg, dort erwarb sie 2006 das Diplom. Seit 2007 ist sie am Lehrstuhl für Psychologie IV (Pädagogische und Entwicklungspsychologie) als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Wolfgang Schneider tätig. 2009 schloss sie dort ihre Promotion zum Thema Diagnostik und Förderung bei schwachen Rechtschreibleistungen in der Grundschule ab. Weiterhin arbeitet sie als freie Mitarbeiterin der Begabungspsychologischen Beratungsstelle der Universität Würzburg.
Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, der Lernstrategien, des selbstgesteuertes Lernens, der Hochbegabung und der diagnostischen Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern.
Im Rahmen ihrer Promotion hat Nicole Berger das „Würzburger orthografische Training“ (WorT) entwickelt.

Ähnliche Bücher

  • Hella Marie Parpart: Die Rolle sozialer Emotionen in der Borderline-Persönlichkeitsstörung

    Hella Marie Parpart

    Die Rolle sozialer Emotionen in der Borderline-Persönlichkeitsstörung

    Ein zentrales Merkmal der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist ein tiefgreifendes Muster intensiver negativer Emotionen. Die sozialen Emotionen Scham und Schuld sowie die Basisemotionen Angst und Ärger spielen für BPS-Patientinnen und Patienten eine bedeutende Rolle, jedoch war bislang unklar, welche Störungsrelevanz sie aufweisen und ob sich diese...

  • Lydia Unterberger: Kindliche zerebrale Sehstörungen (CVI)

    Lydia Unterberger

    Kindliche zerebrale Sehstörungen (CVI)

    Beeinträchtigungen des Sehens im Kindesalter werden nicht ausschließlich durch ophthalmologische Auffälligkeiten verursacht. Auch eine frühkindliche Hirnschädigung kann die Entwicklung der visuellen Wahrnehmung beeinträchtigen. Diese zentral verursachten Entwicklungsstörungen werden zerebrale Sehstörungen, bei Kindern kurz CVI (Cerebral Visual Impairment) genannt.

  • Otto Schmid, Thomas Müller: Empfehlungen zum Beratungssetting in Substitutionsbehandlungen

    Otto Schmid, Thomas Müller

    Empfehlungen zum Beratungssetting in Substitutionsbehandlungen

    Bei einer Abhängigkeitsstörung handelt es sich um eine schwere, multifaktoriell bedingte und zur Chronifizierung neigende Erkrankung. Die Empfehlungen für substitutionsgestützte Behandlungen bei Opioidabhängigkeit der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) beleuchten vor allem die medizinischen Belange der Substitution.