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Regine Merz: Sind HIV-spezifische Parameter in Patientenbildern sichtbar und wie lassen sich diese interpretieren?

Regine Merz

Sind HIV-spezifische Parameter in Patientenbildern sichtbar und wie lassen sich diese interpretieren?

Kunsttherapie als junge Disziplin ist aufgefordert, die therapeutische Wirksamkeit zu begründen und methodische Anwendungen zu legitimieren. Die Besonderheit der hier beschriebenen Studie ist die Anwendung von standardisierten psychologischen Testmethoden zum Nachweis der Wirksamkeit von Kunstterapie für Menschen mit HIV und AIDS. Die methodologische Vorgehensweise basiert auf der ICH-GCP Leitlinie, einem internationalen Standard für die Planung, Durchführung und Dokumentation von klinischen Studien am Menschen. Die detaillierte Studie vermittelt einen innovativen und erfolgversprechenden Weg zur Etablierung von Kunsttherapie in dem bisher wenig beachteten Bereich der HIV-Infektion.
Kunsttherapie kann einen wichtigen Beitrag für die Verbesserung der psychischen Belastung und der Lebensqualität für Menschen mit HIV und AIDS leisten. Die von der Autorin initiierte und durchgeführte Studie ist ein erster wesentlicher Schritt, weitere wissenschaftliche Forschung ist notwendig, um den Stellenwert von Kunsttherapie im Bereich HIV/AIDS zu bestimmen.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 118 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4020-1
    Erschienen: 22.10.2010

    39,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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  • E-Book: 118 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4020-1
    Erschienen: 22.10.2010

    27,99 € (Preisbindung aufgehoben)

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Über den Autor

Regine Merz, Diplom-Kunsttherapeutin, freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nordoff Robbins Zentrum Witten. Sie ist Gründerin und Leiterin von HIV-Art, einem kunsttherapeutischen Projekt für Menschen mit HIV und AIDS.

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