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Hannes Heise: Chancengleichheit durch »neue Steuerung«?

Hannes Heise

Chancengleichheit durch »neue Steuerung«?

Konzepte, Wirkungsprozesse und Erfahrungen am Beispiel des englischen Schulsystems

Begriffe wie Wettbewerb, Leistungsmessung, Schulautonomie und Privatisierung prägen seit nunmehr 20 Jahren Bildungsreformen in aller
Welt – obwohl zahlreiche Untersuchungen darauf hingewiesen haben, dass eine sogenannte »neue Steuerung« die Gefahr zusätzlicher Bildungsbenachteiligung mit sich bringt. Hannes Heise ging der Frage nach, inwiefern eine Verknüpfung von chancengleichheitsorientierter und wettbewerbsorientierter Bildungspolitik möglich ist. Zu diesem Zweck untersuchte er Reformen des englischen Schulsystems durch die
Labour-Regierung (1997–2010). Dabei wird deutlich, dass einer
bildungspolitischen Verknüpfung von Chancengleichheit und Wettbewerb sehr enge Grenzen gesetzt sind – und wiederum Nebenwirkungen in Erscheinung treten, die erneut zur Diskriminierung ohnehin gesellschaftlich benachteiligter Gruppen führen.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 244 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4024-9
    Erschienen: 24.11.2010

    38,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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  • E-Book: 244 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4024-9
    Erschienen: 24.11.2010

    26,99 € (Preisbindung aufgehoben)

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Über den Autor

Hannes Heise wurde 1977 in Berlin geboren und verbrachte dort seine Kindheit. Nach dem Abitur betreute er einen Schwerbehinderten in Israel, studierte Grundschulpädagogik in Berlin, Freiburg/Breisgau und Hamilton (Neuseeland), absolvierte das Referendariat in Tübingen und arbeitete als akademischer Mitarbeiter an der pädagogischen Hochschule
Freiburg in der international vergleichenden Bildungsforschung, wo er 2010 seine Promotion abschloss.

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