utzverlag

Andrea Hirner: Die Todesparzenschönheit

Andrea Hirner

Die Todesparzenschönheit

Helene Prinzessin Racowitza – Ein Münchner Kind in der Fremde

Helene Prinzessin Racowitza, geborene von Dönniges (1843–1911) führte ein außergewöhnliches und schillerndes Dasein: „Mörderin“ von Ferdinand Lassalle, Schauspielerin in Europa und Amerika, Skandalmodell, Schriftstellerin und schließlich noch Okkultistin. Zahlreiche bedeutende Gestalten der Epoche kreuzten den Weg der „Todesparzenschönheit“: König Ludwig II., Ferdinand Lassalle, Hans Makart, Franz Lenbach, Rudolf Steiner und viele mehr.
Helenes Leben präsentiert die faszinierende Geschichte einer Frau, die voller Vertrauen in ihre Schönheit die Welt nach dem eigenen Willen formen wollte, aber dann grausam und schmachvoll endete.
„Die vorliegende Biografie aus der Feder von Andrea Hirner weitet nun unseren Blick und ermöglicht eine intensive und umfassende Begegnung mit dieser bemerkenswerten Frau und mit einer Zeit, in der die Gegenwart in erheblichem Umfang wurzelt.“ (aus dem Geleitwort von Hermann Rumschöttel)

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • Hardcover: 336 Seiten
    Format: 21 x 13,5
    ISBN 978-3-8316-4038-6
    Erschienen: 20.01.2011

    29,00 € (Preisbindung aufgehoben)

    In den Warenkorb
  • E-Book: 336 Seiten
    Format: 21 x 13,5
    ISBN 978-3-8316-4038-6
    Erschienen: 20.01.2011

    20,99 € (Preisbindung aufgehoben)

    Bei Ciando kaufen

Über den Autor

Andrea Hirner, promovierte Japanologin und Historikerin, Ausbildung zur Dipl.-Bibliothekarin in München, Studium in Bonn, Veröffentlichung von Artikeln aus der Bayerischen Geschichte und von zwei Büchern; »Japanisches Bayern«, 2003 in München erschienen und »Wilhelm Heine. Ein weltreisender Maler zwischen Dresden, Japan und Amerika«, 2009 in Radebeul.

Auszüge aus Rezensionen

  • Andrea Hirner hat eine wissenschaftliche Biografie geschrieben, die sich streckenweise wie ein Roman liest – und nebenbei ein Porträt einer europäischen Epoche geliefert.

    Bayernkurier (Nr. 23, 11.6.2011)

  • Die Historikerin Andrea Hirner hat eine aufschlussreiche Biographie dieser bemerkenswerten Frau verfasst, die schließlich ihrem Leben selbst ein Ende setzte.

    Süddeutsche Zeitung (21.12.2011)

Ähnliche Bücher

  • Bernhard Schoßig (Hrsg.): Ins Licht gerückt. Jüdische Lebenswege im Münchner Westen

    Bernhard Schoßig (Hrsg.)

    Ins Licht gerückt. Jüdische Lebenswege im Münchner Westen

    Dieser Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung in der Pasinger Fabrik dokumentiert Lebenswege jüdischer Menschen, die zwischen 1880 und 1970 in Pasing, Obermenzing und Aubing lebten oder dort tätig waren, darunter die Kaufleute Neuburger, der Stadtphotograph Albert Lehmann und der Opernsänger Berthold Sterneck.

  • Peter Birke, Michael Schiemann: Akkumulatoren

    Peter Birke, Michael Schiemann

    Akkumulatoren

    Elektrochemische Energiespeicher sind überall und ihre Bedeutung ist kaum zu überschätzen: Elektronische Geräte werden, bei steigender Funktionalität, immer kleiner. Dezentrale Energiespeicherung und alternative Lösungen zur Elektromobilität gelten im Zeitalter der regenerativen Energien als Schlüsseltechnologien und sichern die Energieversorgung der Zukunft.

  • Ernst Hellgardt, Lorenz Welker (Hrsg.): Weisheit und Wissenschaft

    Ernst Hellgardt, Lorenz Welker (Hrsg.)

    Weisheit und Wissenschaft

    Weisheit und Wissenschaft – diesen aristotelischen Zielen ist die Festschrift zum 25-jährigen Bestehen des Seniorenstudiums der LMU München verpflichtet. Sie versammelt – thematisch vielseitig und interdisziplinär – Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus einschlägigen Forschungsrichtungen der deutschsprachigen Universitäten: aus den Theologien, der Philosophie, Pädagogik, Soziologie,...

  • Johannes Moser, Gerlinde Malli, Georg Wolfmayr, Markus Harg (Hrsg.): Wissenschaft als Leidenschaft

    Johannes Moser, Gerlinde Malli, Georg Wolfmayr, Markus Harg (Hrsg.)

    Wissenschaft als Leidenschaft

    Dieser Gedenkband für Elisabeth Katschnig-Fasch versammelt Beiträge von Kolleg_innen, Schüler_innen und Freund_innen, die Gesten der akademischen und persönlichen Wertschätzung für die viel zu früh verstorbene Kulturwissenschaftlerin ausdrücken. Die über akademische und disziplinäre Grenzen hinaus denkende und wirkende Wissenschaftlerin hat eine unüberwindbare Lücke hinterlassen.