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Magda Beiss: Das Frankfurter Israelitische Familienblatt als Spiegel der Zeit von 1902 bis 1919

Magda Beiss

Das Frankfurter Israelitische Familienblatt als Spiegel der Zeit von 1902 bis 1919

Saly Geis, der Teilhaber und Mitarbeiter einer Frankfurter Kartonagenfabrik, gründete Ende Oktober 1902 auf eigenes Risiko und ohne finanzielle oder sonstige Unterstützung Dritter das Frankfurter Israelitische Familienblatt, das er bis Ende September 1922 redigierte und mit dem er nicht nur Verständnis für den Geist des Thorajudentums verbreiten, Unterhaltung für die ganze Familie bieten, sondern auch seine Leser für die Probleme der Gegenwart des jüdischen Volkes sensibilisieren wollte. Durch das Frankfurter Israelitische Familienblatt informierte Geis seine Leser ausführlich über politische Entscheidungen und Ereignisse in Deutschland, vor allem aber auch über Entwicklungen im Russischen Reich, wo die Mehrheit der jüdischen Bevölkerung lebte. Die Zeitung verurteilte den Antisemitismus in jeglicher Form. In ihrer Sorge um den Erhalt des Judentums setzte sie sich trotz aller Opposition von jüdischer und nichtjüdischer Seite für die Verwirklichung des Zionismus ein und bestand darauf, der Zionismus müsse mit einer Renaissance des Judentums einhergehen und dürfe sich nicht auf ein bloßes Bekenntnis zum Nationaljudentum beschränken.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • Hardcover: 502 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4601-2
    Erschienen: 11.01.2017

    56,00 €

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  • Ebook (PDF): 498 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-7280-6
    Erschienen: 01.02.2017

    38,99 €

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Auszüge aus Rezensionen

  • Die als Dissertation entstandene Studie ist eine detailreiche und sorgfältig recherchierte, daher auch sehr lesenswerte Arbeit.

    Chilufim – Zeitschrift für jüdische Kulturgeschichte (24/2018)

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