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Wolfgang Huber (Hrsg.): Die Weiße Rose – Kurt Hubers letzte Tage

Wolfgang Huber (Hrsg.)

Die Weiße Rose – Kurt Hubers letzte Tage

„Wenn ich mich frag: Was hab ich hinterlassen?
Konzepte. Skizzen nur – Papierne Massen.
Kaum eine Reinschrift. Reinschrift meines Lebens
Ist nur der Tod – und der war nicht vergebens.“

Der NS-Justiz ausgeliefert verfasst Kurt Huber in den letzten Tagen seines Lebens zahlreiche Dokumente, die als wichtige Zeugen des deutschen Widerstandes gelten: Die Verteidigungsrede, Briefe an die Familie und Freunde, wissenschaftliche Skizzen, Gedichte und sein Testament.

„Die innere Würde des Hochschullehrers, des offenen, mutigen Bekenners seiner Welt- und Staatsanschauung kann mir kein Hochverratsverfahren rauben. Mein Handeln und Wollen wird der eherne Gang der Geschichte rechtfertigen; darauf vertraue ich felsenfest. Ich hoffe zu Gott, dass die geistigen Kräfte, die es rechtfertigen, rechtzeitig aus meinem eigenen Volke sich entbinden mögen. Ich habe gehandelt, wie ich aus einer inneren Stimme heraus handeln musste.“

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 276 Seiten
    Format: 17 x 24
    ISBN 978-3-8316-4686-9
    Erschienen: 03.07.2018

    39,80 €

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  • Ebook (PDF): 280 Seiten
    Format: 17 x 24
    ISBN 978-3-8316-7388-9
    Erschienen: 13.07.2018

    27,99 €

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Auszüge aus Rezensionen

  • Kurt Hubers Zeugnis ist eine Lehre für alle Menschen. Es so hervorragend aufbereitet vorliegen zu sehen, ist das Resultat einer philologischen Meisterleistung des Germanisten Wolfgang Huber, der schließlich auch alle Briefe seines Vaters in der Edition versammelte.

    Die Tagespost – Katholische Wochenzeitung für Poltitk, Gesellschaft und Kultur (Jahrgang 71, Nr. 32)

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