Eric Schuh
„Gehorchen und Herrschen – Ideologie und Praxis studentischer Verbindungen in München“. Eine kritische Würdigung unter Berücksichtigung moralphilosophischer Aussagen
Studentenverbindungen als solche sind ein vergleichsweise seltenes, aber nichtsdestotrotz stetig wiederkehrendes Thema in der deutschsprachigen Medienlandschaft. Von ihnen treten überwiegend aus der burschenschaftlichen Untergruppe einzelne Burschenschaften medial meist dann in Erscheinung, wenn innerhalb deren Reihen ein Ereignis zum Politikum heranwächst. Einige dieser Vorkommnisse behandelt die Fachinformationsstelle für Rechtsextremismus München (FIRM) in ihrer im Juni 2024 veröffentlichten E-Publikation „Gehorchen und Herrschen – Ideologie und Praxis studentischer Verbindungen in München“. Darüber hinaus formuliert die Ausarbeitung deutliche Kritik am grundsätzlichen Konzept der Studentenverbindung per se und zweifelt an der Daseinsberechtigung ebenjener in einer progressiven, pluralistischen Gesellschaft, die liberale und demokratische Werte lebt. Ebendieses pauschale Infragestellen der Legitimation der betreffenden studentischen Subgruppierungen bildete den Ausgangspunkt dieser Arbeit. Im Einzelnen werden die verschiedenen Argumente, die die FIRM geltend macht, in systematisierter Form rekonstruiert, analysiert und diskutiert, um schließlich im Gesamten die argumentative Tragfähigkeit des verneinten Daseinsrechtes zu überprüfen. Als medienethischer Bewertungsmaßstab dient in dieser Hinsicht schwerpunktmäßig die Sorgfalt-Ziffer des Pressekodex.
Leseproben
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Hardcover: 226 Seiten Format: 20,5 x 14,5 ISBN 978-3-8316-5100-9 Erschienen: 03.11.2026 89,00 €