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Konstanze Heininger: »Ein Traum von großer Magie«

Konstanze Heininger

»Ein Traum von großer Magie«

Die Zusammenarbeit von Hugo von Hofmannsthal und Max Reinhardt

»Wäre Max Reinhardt nicht auf der Welt, müßte sich vieles in meiner Existenz anders ein-richten«, so schreibt Hugo von Hofmannsthal im August 1911. Mit der Uraufführung der ›Elektra‹ 1903 begann eine Zusammenarbeit, die nicht nur für Hofmannsthals schriftstellerische Existenz bedeutend war, sondern in gleichem Maße die künstlerische Tätigkeit des Regisseurs Reinhardt beeinflusste – und darüber hinaus das deutschsprachige Theater ihrer Zeit. In den folgenden Jahren entstanden Inszenierungen zahlreicher Werke Hofmannsthals, von ›König Ödipus‹ über ›Der Schwierige‹ oder die Opern ›Der Rosenkavalier‹ und ›Ariadne auf Naxos‹ bis zum ›Salzburger Großen Welttheater‹ und ›Jedermann‹. Ein weiteres Resultat der gemeinsamen Arbeit sind die Salzburger Festspiele, die es ohne die glückliche Begegnung in ihrer heutigen Form nicht geben würde. Ausgehend von den Jugendjahren beider Männer stellt diese Untersuchung das Wesen der kongenialen Zusammenarbeit dar, von ihren theoretischen Grundlagen bis zu deren gemeinschaftlicher Verwirklichung.

zur Rezension des Werkes auf www.theaterforschung.de

  • broschiert: 370 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4426-1
    Erschienen: 19.03.2015

    49,00 €

  • Ebook (PDF): 370 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-7116-8
    Erschienen: 23.03.2015

    34,99 €

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Auszüge aus Rezensionen

  • Die Autorin hat eine Publikation erarbeitet, die dem Leser eine umfangreiche Dokumentation, angereichert mit zahlreichen Zitaten, zum Thema Hofmannsthal – Reinhardt anbietet. […]

    www.theaterforschung.de (24.09.2015)

  • Sie löst so ihr Ausgangsvorhaben ein, einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise und Beziehung zwischen Reinhardt und Hofmannsthal zu erarbeiten. Die Publikation erfreut dabei vor allem durch reiches Detailwissen, eine präzise Aufbereitung der inszenatorischen Praxis und durch die Sammlung zahlreicher zeitgenössischer Kritikerstimmen.

    [rezens.tfm] (18.10.2016)

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