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Gunther Wenz: Der Kulturprotestant

Gunther Wenz

Der Kulturprotestant

Adolf von Harnack als Christentumstheoretiker und Kontroverstheologe

Am 7. Mai 2001 jährte sich zum 150. Mal der Geburtstag Adolf von Harnacks (1851-1930). Seine Vorlesungen über »Das Wesen des Christentums«, die er im Wintersemester 1899/1900 für Hörer aller Fakultäten an der Berliner Universität hielt, zählen zu den wirkungsvollsten Texten der neueren Theologie- und Geistesgeschichte. Bestimmend für sie war die Annahme einer prinzipiellen Vereinbarkeit von Christentum und moderner Kultur. Wie sich der Versuch einer kulturprotestantischen Synthese der okzidentalen Bildungswelt aus historischer Distanz und unter den Bedingungen der Gegenwart darstellt, ist Thema vorliegender Harnackstudie und der ihr beigegebenen Erwägungen über die Zukunft des Christenums, die anläßlich einer Münchner Milleniumsvorlesungsreihe vorgetragen wurden.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 141 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0038-0

    22,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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Über den Autor

Gunther Wenz, geb. 1949 in Weißenburg/Bayern ist seit 1995 Inhaber des Lehrstuhls für Systematische Theologie I an der Evangelisch-Theologischen Fakultät, der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor der Abteilung für Fundamentaltheologie und Ökumene. Wenz ist ordentliches Mitglied der Philosophisch-historischen Klasse der Bayerischen Akademie der Wissenschaft und der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Ferner ist er wissenschaftlicher Leiter evangelischerseits des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen sowie Mitglied der Internationalen Kommission von Päpstlichen Einheitsrat und Lutherischem Weltbund. Wenz hat neben zahlreichen anderen Texten eine Geschichte der Deutungen des Todes Christi in der evangelischen Theologie der Neuzeit sowie eine Theologie der Bekenntnisschriften der Evang.-Luth. Kirche verfaßt.

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