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Elke Mack: Familien in der Krise

Elke Mack

Familien in der Krise

Lösungsvorschläge Christlicher Sozialethik

Die Gründung von Familien und ihr Erhalt sind nicht mehr selbstverständlich. Familien sind in einer Krise. Kinder sind rar geworden. Diese demographische Veränderung gefährdet die Zukunft der sozialen Sicherheitssysteme. Deutschland wird sich bei der derzeitigen Geburtenrate im Jahr 2080 halbiert haben.
Die Autorin beklagt dies nicht, moralisiert nicht und verkündet keine traditionelle Familienethik. Aber sie zeigt auf, was diese Bevölkerungsentwicklung für Deutschland und Europa bedeutet. Sie argumentiert aus ethischen Gründen für eine offensive politische Familienförderung.
Sie kommt zur Schlussfolgerung: Christliche Familienethik beinhaltet in westlichen Staaten die Gestaltung von Institutionen, die Dilemmasituationen für Familien aufheben und es Frauen ermöglichen, Beruf und Kinder zugleich zu haben.
Auch in Entwicklungsländern liegt der Schlüssel zum Aufstieg von Gesellschaften bei den Frauen. Denn gebildete Frauen tragen wesentlich zu einer nachhaltigen Entwicklung bei, dadurch dass sie Kinder unabhängig von ihrem Geschlecht gebären, ernähren und fördern. Familien sind damit in allen Teilen der Welt ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung von Gesellschaften.

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  • Hardcover: 106 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0543-9
    Erschienen: 09.11.2005

    24,80 € (Preisbindung aufgehoben)

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Auszüge aus Rezensionen

  • Insgesamt ist es Mack mit ihrer Aufsatzsammlung gelungen, das derzeit in Deutschland stark diskutierte Thema der demografischen Entwicklung aufzugreifen und aus familienethischer Perspektive zu beleuchten. Dies ist insofern neu, als in der christlichen Sozialethik zumeist nur die mit der niedrigen Geburtenrate verbundenen Folgeprobleme diskutiert werden, nicht aber die Auswirkungen auf die Familie bzw. auf eine Familienethik selbst.

    Christiane Eckstein, in: AMOS 1.Jg. (2007), Heft 3

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