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Severin Zebhauser: Der Kitschbegriff in der Kunstpädagogik

Severin Zebhauser

Der Kitschbegriff in der Kunstpädagogik

Entstehung, Funktion und Wandel

Der Kitsch ist als Phänomen ein fester Bestandteil unserer Welt, genauso wie die Kunst. Ebenso begleitet der Kitschbegriff seit seinem Aufkommen am Ende des 19. Jahrhunderts alle Bereiche der Kunstwissenschaften und vor allem auch der Kunstpädagogik. Was macht diesen ständigen Begleiter so unabdingbar für die kunstpädagogische Diskussion? Ist er heute noch zu verwenden, und wenn, mit welchem Verständnis? Was bedeutet die Parallelität dieses Begriffs mit dem Zeitlauf der Moderne? Dieser moderne Basisbegriff muss immer wieder neu überdacht werden. Heute ergibt sich nun nach den hitzigen Debatten in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeit eines kritischen Rückblicks, eines Ortens unterschiedlicher Standpunkte, um eine handhabbare Diskussionsgrundlage zu schaffen. Der Begriff wird weiter verwendet, nur seine Funktion und sein Inhalt haben sich geändert. So ist diese Bestandsaufnahme und Diskussion aus heutiger Sicht gleichzeitig ein Standpunkt unseres heutigen Kunstverständnisses und somit ein Spiegel seiner Zeit.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 180 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0623-8
    Erschienen: 05.07.2006

    43,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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