Herbert Utz Verlag

Anna Elisabet Liebl: Parteien und Religionspolitik im Kooperationsmodell der Bundesrepublik Deutschland

Anna Elisabet Liebl

Parteien und Religionspolitik im Kooperationsmodell der Bundesrepublik Deutschland

Religionspolitik ist in der Bundesrepublik Deutschland seit jeher Gegenstand parteipolitischer Diskurse. Bereits die Entstehung des religionsrechtlichen Systems, das als Kooperationsmodell bezeichnet wird, war von langwierigen Auseinandersetzungen zwischen den Parteien im Parlamentarischen Rat bestimmt. Angesichts der Tatsache, dass das Kooperationsmodell vor mehr als 60 Jahren etabliert wurde und sich seit dieser Zeit die religiös-welt­anschauliche Situation in der Bundesrepublik grundlegend geändert hat, stellt sich die Frage, welche Bedeutung Religionspolitik für die Parteien als Element programmatischer Differenzierung und als Faktor politischer Auseinandersetzungen hat. Die vorliegende Studie untersucht und vergleicht das Verständnis der Parteien von Religionspolitik im inhaltlich-programmatischen Bereich auf Bundesebene und, weil im föderalen System der Bundesrepublik die religionspolitischen Entscheidungskompetenzen zum größten Teil bei den Länder liegen, im gesetzgeberischen Bereich auf Landesebene.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 350 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4409-4
    Erschienen: 31.10.2014

    40,00 € (Preisbindung aufgehoben)

    In den Warenkorb

Ähnliche Bücher

  • Ernst Robert Schroeder: Gesinnung und Verantwortung am Lebensanfang

    Ernst Robert Schroeder

    Gesinnung und Verantwortung am Lebensanfang

    Als in Deutschland künstliche Befruchtung, Stammzellforschung und die Präimplantationsdiagnostik mit vergleichsweise strengen Auflagen zugelassen wurden, waren sie in vielen anderen Ländern teilweise schon seit Jahrzehnten erlaubt und wurden verbreitet angewendet. Die Studie untersucht die Gründe für die vergleichsweise restriktiven und späten Zulassungen in Deutschland und...

  • Linda Ludwig-Hoppe: Demokratie als Pfad

    Linda Ludwig-Hoppe

    Demokratie als Pfad

    Die komplexen gesellschaftlichen Verhältnisse stellen ein wichtiges Problem für die Verwirklichung von Demokratie unter zeitgenössischen Bedingungen dar. Zu dieser Thematik hat sich in der politikwissenschaftlichen Debatte der Ansatz der deliberativen Demokratie etabliert.

  • Christin Beutner: Klimawandel und Energieversorgung als sicherheitspolitische Herausforderung

    Christin Beutner

    Klimawandel und Energieversorgung als sicherheitspolitische Herausforderung

    Vor dem Hintergrund aktueller Diskurse um die künftige Energiesicherheit Europas und negative Folgen einer nicht nachhaltigen Energiepolitik fokussiert sich die vorliegende Dissertation auf konkrete Implikationen des Klimawandels für die europäisch-russische Energiepartnerschaft. Ziel ist zum einen die Identifikation möglicher Herausforderungen, welche der Klimawandel an die Partnerschaft stellt.