utzverlag

Florian Jacobi: Steuerhinterziehung durch aktives Tun und durch Unterlassen

Florian Jacobi

Steuerhinterziehung durch aktives Tun und durch Unterlassen

Die höchstrichterliche Rechtsprechung zum Tatbestand der Steuerhinterziehung enthält – soweit ersichtlich – keine näheren Ausführungen zur Verhaltenseinordnung als Tun oder Unterlassen. Somit gaben nicht praktische Anwendungsprobleme Anlass für die Untersuchung. Es wurde vielmehr das Ziel verfolgt, die Frage nach der Abgrenzung der Tatbestands­alternativen der Steuerhinterziehung einer dogmatisch fundierten Lösung zuzuführen bzw. das strukturelle Verhältnis der Tatbestandsalternativen des Hinterziehungstatbestandes zu beschreiben. Der Autor gelangt zum Ergebnis, dass die Abgrenzung der Verhaltensalternativen mit Hilfe des sog. modifizierten Kausalitätskriteriums zu erfolgen hat, und zeigt, dass der Begehungstatbestand – der auch durch Unterlassen verwirklicht werden kann – einen Großteil der steuerrechtlichen Delinquenz erfasst.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 174 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4791-0
    Erschienen: 29.04.2019

    45,00 €

    In den Warenkorb
  • Ebook (PDF): 174 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-7465-7
    Erschienen: 26.06.2019

    45,00 €

    Demnächst als E-Book erhältlich

Ähnliche Bücher

  • Katharina Schmitt: Das österreichische ÄsthOpG als Vorbild für Deutschland?

    Katharina Schmitt

    Das österreichische ÄsthOpG als Vorbild für Deutschland?

    Schönheitsoperationen und ästhetische Behandlungen boomen. Immer mehr Menschen entscheiden sich heute für Brustvergrößerung, Fettabsaugung oder Faltenunterspritzung, um nur einige beliebte Beispiele zu nennen. Angesichts dieser Entwicklung hat auch die rechtliche Auseinandersetzung mit medizinisch nicht indizierten Eingriffen entscheidend an Bedeutung gewonnen.

  • Jonathan Möller: Die Einführung von Volksgesetzgebung in das Grundgesetz mit Blick auf Quoren und Finanzierung

    Jonathan Möller

    Die Einführung von Volksgesetzgebung in das Grundgesetz mit Blick auf Quoren und Finanzierung

    Die Forderung nach (mehr) direkter Demokratie ist keine neue Erscheinung, jedoch aktueller denn je. Die anhaltende Politikverdrossenheit, das Dauerthema Wahlbeteiligung und sinkende Mitgliederzahlen der Volksparteien sowie ein Erstarken sowohl links- als auch rechtsextremer Kräfte beherrschen die gesellschaftspolitische Atmosphäre und Diskussion westlicher Demokratien, darunter auch Deutschland.

  • Erne Jessica Meise: Steuerpublizität bei natürlichen Personen

    Erne Jessica Meise

    Steuerpublizität bei natürlichen Personen

    Bereits zu Beginn des vorigen Jahrhunderts wurde in Deutschland die partielle Offenlegung steuerlicher Daten, ähnlich wie sie in anderen europäischen Staaten praktiziert wird, als Alternative zur strikten steuerlichen Geheimhaltung erwogen. In der Politik gab es immer wieder Forderungen nach der Veröffentlichung sogenannter Steuerlisten, in denen...

  • Silvio Schulze: Daten als Kreditsicherungsmittel mit Bestand in der Insolvenz

    Silvio Schulze

    Daten als Kreditsicherungsmittel mit Bestand in der Insolvenz

    In den letzten Jahren konnte man in der Rechtswissenschaft eine angeregte Debatte um das »Dateneigentum« verfolgen. Diese Arbeit liefert hierzu einen Beitrag, indem sie bis ins Detail durchspielt, wie sich ein eigentumsähnliches Datenverfügungsrecht in die Zivilrechtsordnung einfügen würde.