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Nikola Moustakis: Heiligtümer als politische Zentren

Nikola Moustakis

Heiligtümer als politische Zentren

Untersuchungen zu den multidimensionalen Wirkungsgebieten von polisübergreifenden Heiligtümern im antiken Epirus

Am Fallbeispiel der Region Epirus wird gezeigt, wie aussagekräftig die Wirkungsgebiete von Heiligtümern sind, um staatliche wie zwischenstaatliche Formierungsprozesse und Stabilisierungsbemühungen in der Antike aufzudecken. Für sieben polisübergreifende Heiligtümer (u.a. Dodona, Nekromanteion Acherontas, Zeus-Heiligtum von Passaron) werden in dieser Arbeit zunächst jeweils die geographischen und funktionalen Wirkungsgebiete bestimmt und abschließend ihre Überschneidungen und Abgrenzungen herausgearbeitet. So wird deutlich, daß ein und dasselbe Heiligtum zugleich auf lokaler und regionaler wie auch auf überregionaler Ebene eine – auch politische – Wirksamkeit entfalten konnte. Gerade in diesem Wechselspiel der sich überlappenden, aber auch gegeneinander abzugrenzenden Wirkungsgebiete sind neue Aufschlüsse über die identitätsstiftenden bzw. -sichernden Funktionen von Heiligtümern zu erlangen.

  • broschiert: 264 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-8199-0
    Erschienen: 31.01.2017

    49,98 €

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Über den Autor

Nikola Moustakis (geb. Hampe), Jahrgang 1969, studierte Geschichte, Katholische Theologie, Klassische Archäologie und Pädagogik an den Universitäten Münster und Ioannina (Griechenland). 1996 Erstes Staatsexamen für das Lehramt Sek. II/I. 2001 Promotion an der WWU Münster. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Alte Geschichte der Universität Münster.

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