Isabel Grübel
Bettelorden und Frauenfrömmigkeit im 13. Jahrhundert
Die verstärkte Frauenseelsorge bildete im 13. Jahrhundert einen Schwerpunkt der Arbeit der neugegründeten Bettelorden der Dominikaner und der Franziskaner. Sie wandten sich dabei nicht nur ihren eigenen weiblichen Ordensmitgliedern zu, sondern kümmerten sich insbesondere um frei, d.h. ohne Ordensregel, lebende, religiös interessierte Frauen, die sogenannten Beginen, deren sehr individuelle Frömmigkeit wesentlich zur Ausprägung der »deutschen Mystik« des 14. Jahrhunderts beitragen sollte. Die vorliegende Untersuchung stellt die Beziehungen der Bettelorden zu Nonnen und Beginen exemplarisch dar, wobei neben der Ordensgeschichte und der Entwicklung entsprechender Frauenklöster auch wirtschaftliche und seelsorgerische Querverbindungen berücksichtigt werden.
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: 150 Seiten Format: ISBN 978-3-88073-264-3 13,71 € (Preisbindung aufgehoben)
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