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Markus Schütz: Der Begriff des Guten bei Charles Taylor

Markus Schütz

Der Begriff des Guten bei Charles Taylor

Kann es unter der Autonomiebedingung der Moderne noch eine normative Theorie des guten Lebens geben?

Charles Taylor geht, wie der Kommunitarismus, dem er zugeordnet wird, davon aus, dass menschliche Gemeinschaften nur auf der Basis von geteilten Werten existieren können und durch kollektive Güter zusammen gehalten werden. Er zeigt in seinem Werk, dass Menschen ihre Ziele und Wünsche nicht aus sich heraus entwickeln, sondern im Dialog mit anderen Menschen, die eine besondere Bedeutung für sie haben. Bei der Darstellung dieser Werte und Güter hält er sich allerdings bemerkenswert zurück, er zeigt in seinen Arbeiten nicht, welche Güter Menschen wählen oder Gemeinschaften anbieten sollten. Sein Interesse gilt vielmehr der Frage, in welcher Form dies geschehen soll. Diese Arbeit fragt deswegen, über Taylor hinaus auch noch, in welcher Weise eine Theorie des Guten heute noch möglich ist, ohne in die Autonomie der Menschen einzugreifen.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 320 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0525-5
    Erschienen: 11.08.2005

    54,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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