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Nikola Moustakis: Heiligtümer als politische Zentren

Nikola Moustakis

Heiligtümer als politische Zentren

Untersuchungen zu den multidimensionalen Wirkungsgebieten von polisübergreifenden Heiligtümern im antiken Epirus

Am Fallbeispiel der Region Epirus wird gezeigt, wie aussagekräftig die Wirkungsgebiete von Heiligtümern sind, um staatliche wie zwischenstaatliche Formierungsprozesse und Stabilisierungsbemühungen in der Antike aufzudecken. Für sieben polisübergreifende Heiligtümer (u.a. Dodona, Nekromanteion Acherontas, Zeus-Heiligtum von Passaron) werden in dieser Arbeit zunächst jeweils die geographischen und funktionalen Wirkungsgebiete bestimmt und abschließend ihre Überschneidungen und Abgrenzungen herausgearbeitet. So wird deutlich, daß ein und dasselbe Heiligtum zugleich auf lokaler und regionaler wie auch auf überregionaler Ebene eine – auch politische – Wirksamkeit entfalten konnte. Gerade in diesem Wechselspiel der sich überlappenden, aber auch gegeneinander abzugrenzenden Wirkungsgebiete sind neue Aufschlüsse über die identitätsstiftenden bzw. -sichernden Funktionen von Heiligtümern zu erlangen.

  • broschiert: 260 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0560-6
    Erschienen: 08.02.2006

    39,00 € (Preisbindung aufgehoben)

    vergriffen – Neuauflage erhältlich: ISBN 978-3-8316-8199-0

  • E-Book: 260 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0560-6
    Erschienen: 08.02.2006

    Demnächst als E-Book erhältlich

Über die Autorin

Nikola Moustakis (geb. Hampe), Jahrgang 1969, studierte Geschichte, Katholische Theologie, Klassische Archäologie und Pädagogik an den Universitäten Münster und Ioannina (Griechenland). 1996 Erstes Staatsexamen für das Lehramt Sek. II/I. 2001 Promotion an der WWU Münster. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Alte Geschichte der Universität Münster.

Auszüge aus Rezensionen

  • La Moustakis sottolinea inoltre in modo convincente aspetti talora non adeguatamente riconosciuti, come la natura anche politica delle funzioni svolte dai santuari, la compresenza delle funzioni locali, regionali e panelleniche, la continuità in epoca romana del ruolo politico ed identitario. Il suo metodo di ricerca si rivela efficace sia nel tratteggiare il paesaggio religioso epirotico nelle sue diverse implicazioni, sia nel proporre in conclusione riflessioni di portata più generale sulla funzione dei centri santuariali.

    sehepunkte 6 (2006), Nr. 10, http://www.sehepunkte.de/2006/10/10409.html

  • Insgesamt ist das Buch von Moustakis ein ausgezeichnetes Basis-Werkzeug für die grundlegende Untersuchung der religiösen und politischen Geschichte des antiken Epirus.

    L'Antiquité Classique (2009)

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