Herbert Utz Verlag

Julia Garhammer: Kinderarmut als Herausforderung für sozial-anthropologische Bildungskonzepte

Julia Garhammer

Kinderarmut als Herausforderung für sozial-anthropologische Bildungskonzepte

Fallbasierte Forschungsstudien im Vergleich Deutschland-Namibia

Fallbasierte Erhebungsdaten bzw. Experteninterviews zum Armutserlebnis aus Kinderperspektive sinnvoll zu entwickeln und mit einem spezifisch visualisierten Forschungsdesign forschungstransfer-effektiv auszuwerten ist eine der tragenden Intentionen dieser Forschungsstudie von Frau Julia Garhammer. Diese neuartige Zugangsweise zum gesellschaftlich brisanten Problembereich KINDERARMUT erschließt anschaulich, was die eigene Armutssituation für das einzelne Kind und sein gesellschaftliches Aufwachsen bedeutet, wie es seinen Alltag wahrnehmend, denkend und handelnd erlebt und oft problemträchtig schulisch zu leben vermag.
In dieser Forschungsarbeit ist es auch gelungen, eine soziokulturelle Vergleichsstudie zur Situation der Kinderarmut im Vergleich Bundesrepublik – Afrika/Namibia in exemplarischer Weise vorzulegen, um Inspirationen für den soziospezifischen Umgang mit Kinderarmut in gesellschaftlich unterschiedlichen Bildungsbedingungen zu erhalten. So bereichert diese Publikation mit originalen fallbasierten Forschungsbefunden auch die aktuelle Debatte zu den gegenwärtigen gesellschafts- und bildungspolitischen Aufgaben für die internationale Vergleichbarkeit von Bildungschancen.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

Leseprobe (pdf)

  • broschiert: 442 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0937-6
    Erschienen: 11.11.2009

    67,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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  • E-Book: 442 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-0937-6
    Erschienen: 11.11.2009

Über den Autor

Julia Garhammer studierte Grundschulpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München: Ihre Studienschwerpunkte lagen hierbei auf den Bereichen Soziologie und Politik - in ihrer jeweiligen interdisziplinären Vernetzung mit der Pädagogik.
Frau Garhammers Interesse für sozialstrukturell-gesellschaftliche Problemstellungen wurde u.a. durch mehrere Lehr- und Forschungsaufenthalte an verschiedenen Schulen Namibias angeregt. Ihre dort gesammelten tiefgreifenden Eindrücke in die alltägliche Armut von Kindern veranlassten sie, die Lebenswelt derselben zum Ausgangspunkt ihrer Dissertationsstudie zu machen und sie in einen Bezug zu setzen zur Armut von Kindern in Deutschland.
Eine besondere Bedeutung kommt in ihrer Arbeit der Frage zu, wie die Grundschule unter verschiedenen soziokulturellen Bedingungen auf die sozial-anthropologischen Bedürfnisse von Armut betroffener Kinder einzugehen vermag. In verschiedenen Gremien der Kinder- und Jugendarbeit, aber auch an Schulen versuchte die frisch Promovierte das jeweilige Publikum für diese Frage und mögliche Handlungsansätze zu sensibilisieren.

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