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Wilhelm Heizmann, Joachim Schiedermair (Hrsg.): Hoch, Ebenhoch, der Dritte

Wilhelm Heizmann, Joachim Schiedermair (Hrsg.)

Hoch, Ebenhoch, der Dritte

Elite als Thema skandinavistischer Literatur- und Kulturwissenschaft

Bei dem Ausdruck »Elite« handelt es sich um die Selbstbeschreibung einer begünstigten sozialen Gruppe, die ihren (politischen, ökonomischen, kulturellen) Erfolg vereinfachend als direktes Ergebnis von besonderer Leistung interpretiert. Doch es ist ein Gemeinplatz moderner Ungleichheitstheorie, dass in erster Linie die Herkunft über das soziale Los entscheidet: Nicht wer Außergewöhnliches leistet, bekommt Zutritt zur Elite, sondern wer früh gelernt hat, ihren sozialen Habitus, die Zeichen der Zugehörigkeit, nachzuahmen. Versteht man soziales Agieren in diesem Sinn als semiotischen Prozess, dann berührt es Bereiche, die ureigenes Gebiet der Literatur- und Kulturwissenschaft sind.

Die vorliegende Aufsatzsammlung ist Ergebnis einer Tagung im Herbst 2008. Die Dokumentation dieser Tagung hat das Ziel, die meist getrennt nebeneinander forschenden Fachteile der Alt- und Neuskandinavistik in einem gemeinsamen kulturwissenschaftlichen Interesse zusammenzubringen.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • broschiert: 398 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4154-3
    Erschienen: 27.06.2012

    58,00 € (Preisbindung aufgehoben)

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