utzverlag

Marc Wagenbach: Digitaler Alltag

Marc Wagenbach

Digitaler Alltag

Ästhetisches Erleben zwischen Kunst und Lifestyle

Digitaler Alltag ist mediatisiert. Unzählige im Netz veröffentlichte Videos, Fotos und Einträge zeugen von einem fast pathologischen Bedürfnis autobiographischer Selbstdarstellung. Ästhetisches Erleben ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts zur Kernkompetenz eines „unternehmerischen Selbst“ (Bröckling) geworden. Be creative! Be different! werden zu Imperativen einer globalen Wettbewerbskultur, in der Kreativ-Sein das Leitbild neuer Eliten darstellt. Welche Funktion übernimmt sinnliches Erleben in unserer Gegenwartskultur? Was ist die Funktion der Kunst zwischen massenmedialer Populärkultur und Kreativwirtschaft?

Dieses Buch bietet grundlegende Einblicke in eine digitale Alltagswelt und beschreibt die Suche nach einer neuen Ökonomie der Sinne, in der sinnliches Erleben nicht als Lifestyle kapitalisiert wird.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

  • Hardcover: 210 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-4172-7
    Erschienen: 12.09.2012

    47,00 € (Preisbindung aufgehoben)

    In den Warenkorb
  • EBook: 210 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-7018-5
    Erschienen: 03.02.2014

    29,99 € (Preisbindung aufgehoben)

    Bei Ciando kaufen

Über den Autor

Marc Wagenbach (Dr. phil.) studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft und Klassische Archäologie
in Bayreuth, Sydney und Köln. Seine Forschungsschwerpunkte sind Performance Theorie, Rehearsal Studies und Global Culture. Er lebt und arbeitet in Wuppertal und Den Haag.

Ähnliche Bücher

  • Isabella Speckmaier: Empathie und das Böse im Wrestling am Beispiel des Undertakers

    Isabella Speckmaier

    Empathie und das Böse im Wrestling am Beispiel des Undertakers

    Wrestling – Kampfsport mit Emotionen. Über die Jahre hinweg kann man eine interessante Entwicklung verfolgen, wie aus dem Ringersport eine sportliche Unterhaltungsshow wird, das Wrestling. Bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass es sowohl sportliche als auch theatrale Elemente vereint.

  • Margriet Gabrielle von Kispal: Goldene Haarnadeln in silbernen Vasen

    Margriet Gabrielle von Kispal

    Goldene Haarnadeln in silbernen Vasen

    Beim Thema »geliebtes Haustier« wird wohl kaum jemand sofort an die Katze im alten China denken. Dass dieses Prädikat jedoch zutrifft, zeigt die vorliegende Untersuchung. Die Katze kam schon im Neolithikum aus ihrer Heimat in Vorderasien nach China.

  • Markus Schweigkofler: Sōka Gakkai International in Deutschland (SGI-D)

    Markus Schweigkofler

    Sōka Gakkai International in Deutschland (SGI-D)

    Die Studie untersucht das Diskursfeld einer Religionsgemeinschaft in Deutschland, nämlich der Sōka Gakkai International in Deutschland (SGI-D), die bisher noch wenig Beachtung in der wissenschaftlichen Beschreibung erhalten hat. Mit Akribie werden die Zeitschriften der SGI-D analysiert und auf Basis von kultur- und sozialwissenschaftlichen Theorieansätzen gegengelesen.

  • Carola Maria Werhahn: Die Stiftung des Victor von Carben (1423–1515) im Kölner Dom

    Carola Maria Werhahn

    Die Stiftung des Victor von Carben (1423–1515) im Kölner Dom

    Der vom Judentum zum Christentum konvertierte Victor von Carben (1423–1515) erhält zwischen 1505 und 1510 die Möglichkeit, an prominenten Stellen im Kölner Dom zwei Figurengruppen zu stiften: Eine Verkündigungsgruppe und eine »Große Heilige Familie« mit ihm selbst als kniendem Geistlichen.