Valeri Lalov
Ein Weg der Moderne nach Südosteuropa
Der Maler und Kunsttheoretiker Kiril Conev (1896–1961) innerhalb des bildkünstlerischen Transfers der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
»In nur 30 Jahren den Weg von Giotto bis Cézanne durchlaufen« ist eine zentrale Sentenz des im Münchner Zwischenkriegsmilieu der 1920er Jahre etablierten und international aktiven Malers und Kunsttheoretikers Kiril Conev (1896-1961). Darin bündelte Conev zentrale Problemfelder, vor denen sich er und seine heimischen Künstlerkollegen bei der Übertragung der Moderne nach Südosteuropa gestellt sahen.
In der kunstwissenschaftlichen Beschäftigung mit der Internationalisierung der Moderne stehen noch immer eingehende, künstlermonographische Untersuchungen wie zur exemplarischen, grenzübergreifenden und facettenreichen Künstlerkarriere Kiril Conevs aus – was das Verständnis der damaligen Transfer- und Transformationsprozesse erschwert.
Die systematische Erfassung des Gesamtwerks Kiril Conevs durch die Erstellung eines ersten Werkverzeichnisses, die tiefgreifenden Einzelanalysen seiner Bilder, die intensive Rekonstruktion seiner Tätigkeit in München und die Beleuchtung der Korrelationen mit seinen kunsttheoretischen Texten machen die vorliegende Dissertationsschrift, die erste deutschsprachige Monographie zum Künstler überhaupt, zu einem Pionierwerk.
Leseproben
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Hardcover: 666 Seiten Format: 17 x 24 ISBN 978-3-8316-5012-5 Erschienen: 16.06.2026 249,00 €