utzverlag

Georg Vogeler (Hrsg.): Geschichte »in die Hand genommen«

Georg Vogeler (Hrsg.)

Geschichte »in die Hand genommen«

Die Geschichtlichen Hilfswissenschaften zwischen historischer Grundlagenforschung und methodischen Herausforderungen

Die »Geschichtlichen Hilfswissenschaften« tragen einen Namen, der sie tief im Elfenbeinturm vermuten lässt. Die Beiträge dieses Bandes belegen das Gegenteil: Die Geschichtlichen Hilfswissenschaften umfassen eine Gruppe von Spezialdisziplinen, die »Geschichte in die Hand nehmen«. Sie untersuchen schriftliche und dingliche Relikte aus der Vergangenheit mit unterschiedlichsten Methoden: Inschriften, Münzen, Urkunden, Bücher, Landkarten. Der Band gibt einen handlichen Einblick in den Alltag hilfswissenschaftlicher Arbeit auf dem neuesten Forschungsstand und zeigt, dass Ergebnisse, Forschungsobjekte und Methoden dieser Disziplin ihren Platz im Geschichtsunterricht haben.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

Leseprobe (pdf)

  • broschiert: 310 Seiten
    Format: 21 x 14,8
    ISBN 978-3-8316-0536-1
    Erschienen: 26.09.2005

    19,80 € (Preisbindung aufgehoben)

    In den Warenkorb
  • E-Book: 310 Seiten
    Format: 21 x 14,8
    ISBN 978-3-8316-0536-1
    Erschienen: 26.09.2005

    16,99 € (Preisbindung aufgehoben)

    Bei Ciando kaufen

Auszüge aus Rezensionen

  • Hier erhält der interessierte Leser einen detailreichen Einblick in die Arbeitsweise der Forschung.[…] Insofern ist die Lektüre für einen großen Leserkreis, vor allem aber für Studierende nützlich.

    »Praxis Geschichte« (Heft 3, Mai 2008)

  • Ein anregenderBand!

    Herold-Jahrbuch (11. Band/2006)

  • Der Sammelband stellt eine gelungene Zwischenbilanz dar, die über Leistungen der Historischen Grundwissenschaften in München berichtet und an vielen Stellen Anregungen für die Weiterarbeit gibt.

    »Mainfränkisches Jahrbuch« (Nr. 59/2007)

  • Wie man wissenschaftliche Erkenntnis und damit auch die Praxis wissenschaftlichen Arbeitens an ein breiteres Publikum vermittelt, ohne in falsch verstandener »didaktischer Reduktion« nur noch Infohäppchen auszuteilen, zeigt in vorbildlicher Weise dieses Buch, das die Beiträge einer Weiterbildungsveranstaltung versammelt. Es präsentiert die historischen Hilfswissenschaften als ernste Grundlagenforschung für weite Bereiche der Beschäftigung mit Geschchichte. […] Der Nutzen des erfreulich preiswerten Bandes wird durch Literaturverzeichnisse sowohl zu den Beiträgen als auch zum ganzen Band und durch die beigefügte CD mit zusätzlichen Abbildungen noch erhöht.

    »Der Archivar« (Jg. 59, 2006, H. 4)

Ähnliche Bücher

  • Monika Fenn, Gregor Meilchen (Hrsg.): Bayerische Geschichte in Wissenschaft und Unterricht

    Monika Fenn, Gregor Meilchen (Hrsg.)

    Bayerische Geschichte in Wissenschaft und Unterricht

    Warum die Behandlung der bayerischen Geschichte einen Gewinn für das historische Lernen von der Grundschule bis in die Sekundarstufe II darstellt, zeigt der vorliegende Band aus der Reihe „Münchner Kontaktstudium Geschichte“.

  • Inga Mai Groote (Hrsg.): Musik in der Geschichte – zwischen Funktion und Autonomie

    Inga Mai Groote (Hrsg.)

    Musik in der Geschichte – zwischen Funktion und Autonomie

    Die Musik ist zwar eine besonders ›flüchtige‹ und an den Augenblick der Aufführung gebundene Kunst. Da sie jedoch zu allen Zeiten zu den fundamentalen kommunikativen und kulturellen menschlichen Praktiken zählt, ist sie – ebenso wie Literatur oder bildende Kunst –stets in historische Zusammenhänge eingebunden.

  • Urte Krass (Hrsg.): Was macht die Kunst?

    Urte Krass (Hrsg.)

    Was macht die Kunst?

    Welche Vorstellungen und Assoziationen bündelt eine auf den ersten Blick einfach lesbare bildliche Allegorie der Republik Venedig aus dem 14. Jahrhundert? Wie versuchte man im 19. Jahrhundert in Preußen, Schülern mittels Bildern die Geschichte ihres Staates vor Augen zu führen? Inwiefern bestimmen die ästhetischen Qualitäten...

  • Monika Fenn (Hrsg.): Aus der Werkstatt des Historikers

    Monika Fenn (Hrsg.)

    Aus der Werkstatt des Historikers

    »Sissi« oder »Die Sünderin« im Geschichtsunterricht? Diese Frage verursacht vielleicht zunächst ein verständnisloses Stirnrunzeln. Wie die Analyse von Filmen und anderen Vermittlungsformen von Geschichte in der Öffentlichkeit das historische Lernen tatsächlich bereichern kann, macht der vorliegende Band deutlich.